Er möchte bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi seine (Einzel-)Medaillensammlung komplettieren. "Ich habe mich ein paar Jahre ausgeruht und bin wieder total frisch. Nichts hält mich jetzt davon ab, ein Jahr lang alles zu geben", sagte Ahonen dem Fernsehsender MTV3.

Fünf Mal, so oft wie kein anderer, hat er die Vierschanzentournee gewonnen, dazu fünf WM-Titel geholt. Nun soll er die Misere der finnischen Skispringer beenden. Bei der gerade beendeten Vierschanzentournee schickte der Verband drei Springer wegen Erfolglosigkeit vorzeitig nach Hause, zuletzt war Lauri Asikainen als Alleinunterhalter im Weltcup unterwegs. "Für einen Platz im Nationalteam braucht er kein Wunder", kommentierte Finnlands erfolgreichster Skisprung-Trainer Hannu Lepistö trocken das zweite Comeback Ahonens.

Der 1,84 m grosse und breitschultrige Finne mit der meist unbewegten Miene war 2008 das erste Mal zurückgetreten, ein Jahr später aber zurückgekehrt. In der Saison 2009/10 wurde er noch mal Zweiter bei der Vierschanzentournee. Wenige Wochen später verpasste er in Vancouver als Vierter auf der Normalschanze knapp eine Olympia-Medaille. 2011 folgte dann der zweite Rückzug aus dem Profisport.