Rennunfall

Aargauer Rico Peter stürzt in Altenberg im Viererbob mit fast 120 Km/h

Rico Peter konnte in Altenberg seinen Viererbob nicht ins Ziel steuern

Rico Peter konnte in Altenberg seinen Viererbob nicht ins Ziel steuern

Das aussichtsreichste Schweizer Viererbob-Team um Steuermann Rico Peter stürzte beim Weltcup in Altenberg im ersten Lauf und verpasste so den Finaldurchgang. Der 34-jährige Aargauer musste sich danach eine Platzwunde am Knie nähen lassen.

Schwerer erwischt hat es eine Woche vor dem Heim-Weltcup in St. Moritz und einen Monat vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang den Anschieber Thomas Amrhein. Eine MRI-Untersuchung am Sonntagabend zeigte einen Schlüsselbeinbruch. In welcher Besetzung das Team nun im Engadin antreten kann, ist offen. Der Schlitten mit Peter, Alex Baumann, Simon Friedli und Amrhein war in der Kurve 14 gekippt.

Peter war in Altenberg als einziger Schweizer Pilot im Einsatz. Clemens Bracher, der im November im Europacup auf der bekannt schwierigen Bahn in Sachsen gestürzt war, verzichtete ebenso auf einen Start wie Beat Hefti.

Die Deutschen feierten auf einer ihrer Heimbahnen einen Doppelsieg durch die beiden Sachsen Nico Walther und Francesco Friedrich. Walther setzte sich um fünf Hundertstelsekunden durch, Dritter wurde wie am Samstag im Zweier der Lette Oskars Kibermanis.

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