Leitartikel zum Wimbledon-Sieg
Seine achte Sinfonie: Roger Federer im Tennis-Olymp

Roger Federers achter Wimbledon-Erfolg ist ein Lehrstück aus Disziplin, Organisation, Wille und Glaube an die eigene Stärke. Der Leitartikel.

Simon Häring
Simon Häring
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Endlich darf Roger Federer wieder den Wimbledon-Pokal küssen - zum achten Mal.
39 Bilder
Federer posiert mit dem Pokal für die Fotografen.
Hier bei der Siegerehrung erhält Roger Federer den begehrten Pokal.
Hier bei der Siegerehrung erhält Roger Federer den begehrten Pokal.
Die Siegerehrung.
Duplikat von Wimbledon-Final 2017: Federer besiegt Cilic in 3 Sätzen
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - Bilder zum Geniessen.
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - Bilder zum Geniessen.
Roger Federer und Marin Cilic.
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - Bilder zum Geniessen.
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - Bilder zum Geniessen.
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - Bilder zum Geniessen.
Vor dem Match: Das offizielle Foto der Finalgegner - der Schweizer Roger Federer und der Kroate Martin Cilic.
Sie darf nicht fehlen, wenn Roger Federer einen Grand-Slam-Final spielt: Ehefrau Mirka.
Herzogin Kate und Prinz William nehmen auch Platz in der Royal Box des Centre Courts.
Diverse Prominente lassen sich den Final nicht entgehen: Schauspieler Eddie Redmayne und Hugh Grant nehmen Platz in der Royal Box.
Tennis-Legende Boris Becker - er lebt in London - macht ein Foto von einem Screen, der Roger Federer zeigt.
Die britische Premierministerin Theresa May und ihr Ehemann Philip wollen den Final auch sehen.
Marin Cilic gerät im ersten Satz ins Hintertreffen.
Roger Federer holt sich den ersten Satz mit 6:3.
Auch im zweiten Satz lässt Roger Federer nichts anbrennen: Er gewinnt ihn mit 6:1.
Marin Cilic verbirgt sein Gesicht unter einem Handtuch.
Zu Beginn des dritten Satzes muss sich Marin Cilic am Fuss behandeln lassen.
Cilic muss einen "Medical Timeout" nehmen.
Der verletzte Fuss von Marin Cilic.
Roger Federer dynamisch mit seiner Rückhand.
Mirka Federer während des Matches.
Federer lässt sich von der Pause nicht aus dem Rhythmus bringen.
Cilic kann offenbar nicht sein bestes Tennis zeigen.
Premierministerin Theresa May (rechts) während des Finals.
Federer holt sich im dritten Satz schliesslich das entscheidende Break.
Federer gewinnt den dritten Satz mit 6:4 und holt sich seinen 8. Wimbledon-Titel.
Gross ist sein Jubel.
Gross ist sein Jubel.
Innehalten vor der Siegerehrung.
Marin Cilic mit seiner Trophäe bei der Siegerehrung.
Roger Federer und der Wimbledon-Pokal - zum achten Mal kann er ihn in die Höhe stemmen.

Endlich darf Roger Federer wieder den Wimbledon-Pokal küssen - zum achten Mal.

Alastair Grant

Als Roger Federer mit einem Ass seinen achten Wimbledon-Titel gewinnt, reisst er die Hände zum Himmel. Ungläubig streift er das Stirnband vom Kopf. Erst Sekunden später, als er auf seiner Bank sitzt, laufen Tränen über seine Wangen. Überwältigt von der Bedeutung des Moments. Gerührt vom historischen Ausmass, vielleicht auch erleichtert, dass ihn die Opferbereitschaft ans Ziel seiner Träume geführt hat.

Auf den Tribünen klatschen seine wichtigsten Wegbegleiter. Seine Frau, seine Eltern, seine Freunde, seine Trainer – und vor allem seine Kinder. Die Töchter Charlene und Myla werden im Sommer acht Jahre alt. Und erstmals sind auch seine dreijährigen Söhne Leo und Lenny da, adrett gekleidet in weissen Anzügen und hellblauen Hemden. «Sie haben keine Ahnung, was passiert. Sie denken wohl, das sei ein cooler Spielplatz. Für uns als Familie ist das ein wunderbarer Moment», sagt Federer nach seiner achten Wimbledon-Sinfonie.

Oft genug schien seine Zeit als Tenniskönig gezählt. Oft genug wurde an ihm gezweifelt. Aber derjenige, der in diesen Debatten über allen steht, hat tief im Innern immer an weitere Grosserfolge geglaubt: Federer selbst. Wer an sich glaube, komme weit im Leben, sagt er. Und wie das so ist mit Königen: Am Ende behalten sie meist recht. Als er nach seiner halbjährigen Pause zurückkehrt, ist er ein anderer. Seine Klaviatur ergänzt um eine Stimme, die ihm nicht gefehlt, aber deren Bedeutung für das Klangvolumen seines Spiels er lange unterschätzt hatte: die Topspin-Rückhand.

Am Sonntag triumphiert Federer zum achten Mal in Wimbledon. Es ist sein 19. Grand-Slam-Titel. Beides ist Rekord. Und neuerlicher Beweis dafür, warum Federer als grösster Spieler der Geschichte gilt. Vor einem Jahr schien Federers Karriere am gleichen Ort wegen seiner Knieverletzung dem Ende zuzugehen. Nun ist er magistral zurück. An dem Ort, der ihm mehr bedeutet als alles andere. Auf dem Platz, der ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist. Und doch ist es kein Märchen wie zum Jahresbeginn in Australien, wo er nach sechsmonatiger Pause ohne grosse Erwartungen angetreten war und am Ende dennoch gewann.

Das sind die 19 Grand Slam Titel von Federer:

Das sind die 19 Grand Slam Titel von Roger Federer: 1) Der Anfang einer Ära. Roger Federer gewinnt in Wimbledon 2003 den Final gegen Mark Philippousis mit 7:6 (7:5), 6:2, 7:6 (7:3).
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 2) Federer holt sich seinen ersten Titel 2004 in Australien gegen Marat Safin (Russland) mit 7:6 (7:3), 6:4, 6:2.
 3) 2004 verteidigt Federer den Wimbledon-Titel gegen den US-Amerikaner Andy Roddick mit 4:6, 7:5, 7:6 (7:3), 6:4.
 4) US Open 2004: Roger Federer spielt im Final gegen Hewitt wie entfesselt, gewinnt mit 6:0, 7:6 (7:3), 6:0 und holt sich so hier den ersten Titel.
 5) Federer gewinnt 2005 seinen dritten Wimbledon-Titel. Sein Opfer Andy Roddick: 6:2, 7:6 (7:2), 6:4.
 6) 2005 triumphiert Federer über die Tennislegende Andre Agassi mit 6:3, 2:6, 7:6 (7:1), 6:1 und sichert sich seinen zweiten US-Open-Titel.
 7) Nach harten Kampf gewinnt Federer 2006 gegen Marcos Baghdatis (Zypern) die Australian Open zum zweiten Mal mit 5:7, 7:5, 6:0, 6:2.
 8) 2006 gewinnt Federer in Wimbledon gegen Rafael Nadal mit 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3.
 9) 2006 holt Federer den dritten US-Open-Titel in Serie. Andy Roddick muss sich mit 6:2, 4:6, 7:5, 6:1 geschlagen geben.
 10) Federer gewinnt die Australian Open 2007 zum dritten Mal. Er besiegt Fernando Gonzales (Chile) 7:6 (7:2), 6:4, 6:4.
 11) Fünfter Wimbledon-Titel in Serie im Jahr 2007. Der Gegner: Rafael Nadal. Das Resultat: 7:6 (9:7), 4:6, 7:6 (7:3), 2:6, 6:2.
 12) Novak Djokovic (Serbien) war der bessere Spieler. Dennoch gewinnt Federer die US Open 2007 mit 7:6, 7:6 und 6:4. Es ist sein vierter Titel an den US Open.
 13) Nach einer schwierigen Saison holt sich Federer im Final der US Open 2008 den Titel gegen den Schotten Andy Murray mit 6:2, 7:5, 6:2.
 14) Endlich! Roger Federer gewinnt 2009 gegen den Schweden Robin Söderling die French Open mit 6:1, 7:6 (7:1), 6:4.
 15) Federer gewinnt 2009 seinen sechsten Wimbledon-Titel gegen Andy Roddick mit 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6 und 16:14.
 16) Federer gewinnt das Australian Open 2010 in Melbourne gegen Andy Murray mit 6:3, 6:4, 7:6 (13:11).
 17) Wimbledon 2012: Federer holt sich zum siebten Mal den Titel – Sieg gegen Andy Murray mit 4:6, 7:5, 6:3, 6:4.
 18) Australian Open 2017: Nach einer langen Durststrecke holt sich Roger Federer wieder einen Grand-Slam-Titel. Sieg gegen Rafael Nadal mit 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3. Es ist sein siebter Titel am Australian Open.
 19) Wimbledon 2017: Ohne Satzverlust rauscht Roger Federer in den Final und lässt dort auch Marin Cilic keine Chance. 6:3, 6:1, 6:4 lautet das klare Verdikt. Es ist zugleich Federers achter Titel in Wimbledon - Rekord.

Das sind die 19 Grand Slam Titel von Roger Federer: 1) Der Anfang einer Ära. Roger Federer gewinnt in Wimbledon 2003 den Final gegen Mark Philippousis mit 7:6 (7:5), 6:2, 7:6 (7:3).

Die Liebe zum Spiel treibt Federer an – nicht Gier

Der wahre Schlüssel zu seinem Erfolg liegt in seinem Umfeld, das ihm erlaubt, sein Talent bis zum Exzess auszureizen. Früh hat er aufgegleist, wovon er noch heute profitiert: ein funktionierendes Team aus Trainern, Managern, Anwälten und Freunden. Eine seiner grössten Tugenden ist die Loyalität, ein unerschütterliches Vertrauen in das, was ihn gross gemacht hat, und das, was ihn zugleich am Boden der Tatsachen gehalten hat.

Beim Final sitzt mit Reto Staubli ein Jugendfreund im Publikum, der schon vor 14 Jahren dort sass, als Federer bei seinem ersten Grand-Slam-Titel noch Pferdeschwanz trug. Über seine Frau Mirka sagt er in London einmal, dass er die Karriere morgen beende, wenn sie keine Lust mehr auf die Reisen habe. Die engen Vertrauten bilden einen Kern, den Federer mit überraschenden Impulsen immer wieder revitalisiert. Zuletzt mit der Ernennung von Ivan Ljubicic als Trainer.

Federer hat sich nie als Endversion seiner selbst verstanden. Und doch treibt ihn heute weniger Hunger und Gier nach Siegen und Pokalen an. Sondern die Liebe zum Spiel. Oft genug wirkte er in den letzten Jahren verbissen. Auf der Suche nach der ultimativen Erfolgsformel, die ihn seine jüngeren Kontrahenten wie Rafael Nadal, Novak Djokovic oder Andy Murray beherrschen liesse, zuweilen fast stur. Seine Perspektive verändert sich erst, als sie sich verändern muss.

Diese Rekorde holte Federer mit seinem achten Wimbledon-Sieg:

 Roger Federer hat zum achten Mal Wimbledon gewonnen - damit ist er neu alleiniger Rekordhalter beim Rasenturnier in Wimbledon.
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 Der Final gegen Marin Cilic war sein 102. Spiel auf dem heiligen Rasen von Wimbledon - damit hat er die Bestmarke von Jimmy Connors egalisiert.
 Bei 91. Einzelsiegen in Wimbledon steht Roger Federer nun - damit hat er Jimmy Connors' Rekord übertroffen.
 Er hat in Wimbledon sein 19. Grand-Slam-Turnier gewonnen - und damit seinen eigenen Rekord weiter ausgebaut.
 Drei weitere Rekorde: Roger Federer zog zum 50. Mal in den Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers ein...
Roger Federer Wimbledon Rekorde
 ...und zum 29. Mal in den Final.
 Es war Federers elfter Final in Wimbledon - so viele Endspiel-Teilnahmen am selben Grand-Slam-Turnier kann kein anderer vorweisen.
 Zudem bestritt Roger Federer 2017 in Wimbledon sein 70. Major-Turnier - und hat damit die Rekordmarke des Franzosen Fabrice Santoro egalisiert.

Roger Federer hat zum achten Mal Wimbledon gewonnen - damit ist er neu alleiniger Rekordhalter beim Rasenturnier in Wimbledon.

Keystone

Als er vor einem Jahr schwierige Momente erlebt, die ihm den einschneidensten Enschluss seiner Sportlerlaufbahn abverlangen: den Verzicht auf die French Open, nach 65 Grand-Slam-Turnieren in Serie. Eines geschwollenen Knies wegen, mit einem lädiertem Rücken. Mit den quälenden Gedanken, ob sein Körper je wieder sein Verbündeter sein würde. Er entschliesst sich, auszusteigen aus der Mühle, die der Tennis-Zirkus an der Weltspitze geworden ist. Die Routine hat auch ihn zermürbt.

Als er sich zur Pause durchringt, verspürt er grosse Erleichterung. Sie ermöglicht ihm eine Aussensicht auf sein Leben, auf sein Wirken, die er so noch nie hatte. Er nutzt sie zum Wandern, zum Essen mit Freunden, verbringt viel Zeit mit seinen Kindern. «Ich bin glücklich, habe ich mich so entschieden. Denn mein Leben geht auch nach dem Tennis weiter. Ich möchte ein guter Vater und Ehemann sein. Und ein Typ, der auch später noch Sport betreiben kann.»

Nicht mehr nur ein Sportler

Seither wirkt er befreit vom Trieb, sich selbst zu beweisen, der Beste zu sein. Besser als seine jüngeren Widersacher. Besser als Rafael Nadal. Besser als Novak Djokovic. Besser als Andy Murray. Er spielt 2017 nur sieben Turniere in sieben Monaten – und gewinnt fünf davon. «Mein Feuer erlischt nie», sagt er im Juni, als er in Stuttgart nach zehnwöchiger Pauser zurückkehrt. Es tönt, als dürften sich seine Anhänger noch auf einige magische Momente freuen.

Es ist bezeichnend, dass Novak Djokovic, Andy Murray und Rafael Nadal den körperlichen Belastungen stärker Tribut zollen. Sie sind Prototypen der Tennis-Moderne, in der Athletik elementarer Bestandteil ist. Das Hamsterrad, der Druck der Sponsoren und der Erfolg haben sie dazu verleitet, ihre Körper über die Schmerzgrenze hinaus zu belasten. Auch die Erfolge von Federer sind das Resultat von Arbeitsethos. Der Virtuosität und Leichtfüssigkeit seines Spiels wegen wird das oft verkannt. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz zeichnet ihn ein feineres Sensorium für den eigenen Bewegungsapparat aus.

Abseits des Schwenkbereichs der Kameras arbeitet Federer weitaus härter, als manch einer vermuten mag. Basis seiner Erfolge ist und war immer die Erkenntnis, dass Talent nur dann zu Erfolg führt, wenn es mit Opferbereitschaft verbunden ist. Dabei hat sich über die Jahre viel verändert. Aus dem Sportler wird erst der Ehemann, dann der vierfache Vater. Bereits zuvor der Vorsitzende der eigenen Stiftung, später als Teilhaber einer Agentur auch ein Unternehmer. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist eine Aufgabe, an der zum Beispiel ein Novak Djokovic oder Andy Murray sich derzeit die Zähne ausbeissen.

Um 15.37 Uhr britischer Zeit kommt es zur Wiedervereinigung mit dem Pokal, den er nun acht Mal gewonnen hat. Grösser könnte der Kontrast zum letzten Jahr nicht sein, als das Ende seiner Ära befürchtet wurde. Die letzten zwölf Monate haben Roger Federer die Chance gegeben, zu zeigen, dass ihn mehr ausmacht als Talent. Für einmal ist sein Erfolg ein Lehrstück aus Disziplin, Organisation, Wille und Glaube an die eigene Stärke.

Das sind alle Turniersiege von Roger Federer:

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
94 Bilder
93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.

Andy Wong