Fussball
Schweizer Schiri Jaccottet sorgt für beispielslosen Penalty-Skandal

Skandal in der U19-Youth League: Der Schweizer Super League-Schiedsrichter Adrien Jaccottet erlaubt sich im Achtelfinal zwischen Chelsea und Valencia einen Bock der gröberen Sorte

Drucken
Teilen
Adrien Jaccottet leistete sich einen unglaublichen Fehlentscheid.

Adrien Jaccottet leistete sich einen unglaublichen Fehlentscheid.

Keystone

Im Achtelfinal der Youth League (Champions League für U19-Teams) kommt es zwischen Chelsea und Valencia zum Penaltyschiessen. 1:1 hatte es nach 90 Minuten gestanden. Valencia vergab dabei die grosse Siegchance in der 83. Minute, als Ismael Martinez Muela einen Elfmeter versemmelte. In der Kurzentscheidung siegen die Engländer, allerdings hat von den Spaniern keiner verschossen. Wie ist das möglich?

Ganz einfach: Das Schiedsrichtergespann gab den Treffer von Alberto Gil Barea nicht, obwohl dieser klar im Tor war. Der Ball prallte beim ersten Versuch aber von einer Stabilisationsstange im Gehäuse zurück aufs Spielfeld – die Unparteiischen dachten, das Leder sprang vom Pfosten zurück.

Besonders bitter: Der Schiedsrichter ist unser Adrien Jaccottet. Der 32-jährige Super-League-Unparteiische lässt sich auch von den heftigen Protesten Valencias nicht umstimmen. Dafür hagelt es jetzt Spott im Internet, so auch von Valencias Profi-Trainer Gary Neville:

Valencia kündigte noch am Dienstagabend an, bei der UEFA Protest einzulegen. Der Klub beendet die Mitteilung mit: «Zum Schluss möchten wir Chelsea für die Fairness danken, dass sie zugegeben haben, dass der Penalty drin war.»

Im gleichen Penaltyschiessen zeigt Chelsea-Spieler Kasey Palmer den Panenka-Elfmeter. Der Trick funktioniert, aber Goalie Antonio Sivera hat gar keine Freude daran:

Aktuelle Nachrichten