Bisherige Bestmarke waren die 163 aufgebotene Sportler für Sotschi 2014. Die letzten Aufgebote für Pyeongchang erliess die Selektionskommission am Montag in den Sparten Ski alpin (22 Teilnehmende) und Snowboard (25).

Unter anderem darf Skifahrer Carlo Janka nach Südkorea reisen. Beim Bündner, der in dieser Saison wegen seines (nicht operierten) Kreuzbandrisses im rechten Knie kein Rennen bestritten hat, kommt die Medizinalklausel zum Einsatz. Janka hatte vor zwei Jahren den Super-G in Pyeongchang gewonnen.

Swiss Olympic rechnet in Pyeongchang mit elf Medaillen

Swiss Olympic rechnet in Pyeongchang mit elf Medaillen

11 Medaillen sollen die Schweizer Sportlerinnen und Sportler aus Südkorea nach Hause bringen. So fordert es der Verband Swiss Olympic. Insgesamt wird die Schweiz an den olympischen Winterspielen in Pyeongchang von 171 Athletinnen und Athleten vertreten.

Neben der bereits bekannten Änderung im Aufgebot des Männer-Eishockey-Teams (Gregory Hofmann für den verletzten Joël Vermin) kommt es auch in jenem der Langläufer zu einer Mutation. Der selektionierte Jason Rüesch muss aus gesundheitlichen Gründen auf seine erste Olympia-Teilnahme verzichten.

Als Zielsetzung für Pyeongchang gab Ralph Stöckli, der Chef de Mission, "elf Medaillen plus" vor. Damit orientierte sich der ehemalige Spitzencurler und Olympia-Medaillengewinner, der seine ersten Winterspiele als Schweizer Delegationsleiter bestreitet, an der Anzahl Medaillen von Sotschi. Damals hatten die Schweizer Sportler sieben Mal Gold (den aller Voraussicht nach nachrückenden Bobfahrer Beat Hefti eingerechnet) sowie je zweimal Silber und Bronze geholt.

Mass nehmen für Pyeongchang

Mass nehmen für Pyeongchang

Am Montag haben die Schweizer Winter-Olympioniken ihre Kleider für die bevorstehenden olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang erhalten. Zwischen der Anprobe von Pullis, Jacken und Schuhen blieb Zeit, über Erwartungen und Hoffnungen in Zusammenhang mit Olympia zu reden.