Schweizer Nati
Die Nati besammelt sich vor dem Italien-Knüller im Raum Basel

Erstmals nach der erfolgreichen EM trifft sich die Schweizer Nationalmannschaft wieder. In Pratteln bezieht sie am Montagmittag Quartier, bevor am Nachmittag das erste Training ansteht.

Céline Feller
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Xherdan Shaqiri signiert das Trikot des kleinen Fans.

Xherdan Shaqiri signiert das Trikot des kleinen Fans.

Keystone

Ganz unauffällig fährt Xherdan Shaqiri vor. Ihm wäre wohl der etwas kleinere Auftritt für einmal lieber. Er steigt aus, möchte den hinteren Eingang benutzen. Aber die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft müssen alle denselben Eingang benutzen. Jenen, der flankiert wird von rotem Absperrband und die Akteure hin zu einer Treppe leitet, vorbei an den Medienschaffenden.

Shaqiris Versuch, das Hotel in Pratteln, in welchem sich das Team auf das Testspiel gegen Griechenland vom Mittwoch und den Knüller gegen Italien vom Sonntag vorbereitet, via Hintereingang zu betreten, hat aber immerhin etwas Gutes: Er passiert einen kleinen Fan.

Dieser bekommt sein erhofftes Autogramm auf sein Nati-Trikot, kriegt noch ein Bild mit dem neuen Star von Olympique Lyon. 12.35 Uhr ist es zu diesem Zeitpunkt. Vor Shaqiri haben schon diverse seiner Nati-Kollegen die Unterkunft der nächsten Woche erreicht.

Breel Embolo.

Breel Embolo.

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Viele verstecken sie sich hinter ihren Masken. Das Lachen vom mittlerweile von einer Verletzung genesenen Breel Embolo ist dennoch zu erkennen, der wenige Minuten vor seinem guten Freund Manuel Akanji eintrifft.

Captain Granit Xhaka.

Captain Granit Xhaka.

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An Strahlen nicht zu überbieten ist der Captain. Bester Laune kommt Granit Xhaka um 12.27 Uhr an. Für einmal fährt ihn nicht sein Bruder und FC-Basel-Spieler Taulant zur Nati, sondern Papa Ragip.

Eray Cömert.

Eray Cömert.

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Kurz zuvor erreicht auch Eray Cömert das Hotel. Er, der die kürzeste Anreise aller hatte, wohnt doch im Aargau. Aber auch jene drei Spieler, die ihm gestern noch gegenüberstanden auf dem Platz – Christian Fassnacht, Michel Aebischer und Cedric Zesiger –, hätten sich nach dem Spitzenkampf zwischen dem FCB und YB gestern in Basel den Weg sparen und gleich bleiben können. Aber wie sagt Fassnacht im Scherz dazu: «So schön ist Basel dann eben doch nicht!»

Michel Aebischer, Débutant Cedric Zesiger und Christian Fassnacht.

Michel Aebischer, Débutant Cedric Zesiger und Christian Fassnacht.

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Als gegen 13 Uhr dann auch noch die letzten Akteure da sind, ziehen sich alle zurück. So, wie das einer schon ganz früh an diesem Morgen getan hat. Einer, den man nicht zu Gesicht bekam, dabei wäre er doch der gewesen, den man gerne gesehen hätte: der neue Nati-Trainer Murat Yakin.

Spätestens um 17 Uhr hat er dann seinen Auftritt, wenn er zum ersten Mal ein Training der Nati leiten wird.

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