Olympia
Schweizer Athleten sollen in Rio mindestens fünf Medaillen holen +++ Grösstes Aufgebot seit 1996

18 Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro steht das Schweizer Aufgebot. Die Delegation mit 109 Athletinnen und Athleten ist so gross wie letztmals 1996 in Atlanta.

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Hussein, Kambundji und Co. sollen fünf Medaillen nach Hause bringen.

Hussein, Kambundji und Co. sollen fünf Medaillen nach Hause bringen.

Keystone

Ralph Stöckli, der Schweizer Chef de mission, rechnet bei den ersten Sommerspielen auf südamerikanischem Boden mit fünf Medaillen - also mit einer mehr als die Athleten vor vier Jahren aus London nach Hause gebracht hatten. "Wenn alle unsere Medaillenkandidaten gesund bleiben und am Tag X ihre Bestleistung abrufen können, ist natürlich auch mehr möglich." Selbst ohne Teamsportler (2012 in London waren die Fussballer dabei) wird das Schweizer Team heuer so viele Teilnehmer umfassen wie letztmals vor 20 Jahren. Damals waren 116 Athletinnen und Athleten dabei.

Die Leichtathletik-Wettkämpfe werden für die Schweiz Kariem Hussein, die neue 200-m-Rekordhalterin Lea Sprunger, Petra Fontanive (alle über 400 m Hürden), Mujinga Kambundji (100 m), Clélia Rard-Reuse (100 m Hürden), Selina Büchel (800 m), Fabienne Schlumpf (3000 m Steeple) sowie die Stabhochspringerinnen Nicole Büchler und Angelica Moser bestreiten. Für die 4x100-m-Staffel wurden zudem Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger, Salomé Kora und Marisa Lavanchy nominiert.

Die Fraktion im Kanu umfasst nach der Selektionierung von Fabio Wyss (Regatta) nun drei Athleten.