NHL-Expansion-Draft

Sbisa freut sich trotz schlechtem Timing auf Las Vegas: «Das wird spannend»

Luca Sbisa geht nach Las Vegas.

Luca Sbisa geht nach Las Vegas.

Luca Sbisa wird Teil des neuen NHL-Teams Vegas Golden Knights. Der Schweizer Verteidiger muss von Vancouver in die Wüste Nevadas umziehen – kurz nachdem er erstmals Vater geworden ist.

Luca Sbisa spielt künftig für die Vegas Golden Knights. Das neue NHL-Team wählte den 27-jährigen Verteidiger im «Expansion Draft» aus. Sbisa hatte damit gerechnet, dass die Golden Knights ihn holen würden, nachdem er von den Vancouver Canucks trotz einer guten Saison nicht geschützt worden war.

Der Zuger debütierte als 18-Jähriger bei den Philadelphia Flyers. 2009 wurde er an die Anaheim Ducks abgegeben, ehe 2014 der Trade zu Vancouver folgte. Bei den Canucks wäre der Vertrag noch ein Jahr weitergelaufen; der Lohn nächste Saison beträgt vier Millionen Dollar.

«Der Konkurrenzkampf wird gross sein»

«Ein neues Team, eine neue Stadt, das ist sehr speziell», sagte Sbisa. «Alle Spieler machen dort das Gleiche durch. Das wird spannend.» Er verglich das Ganze mit dem zusammengewürfelten Team Europa am World Cup. Dieses stiess unerwartet in den Final vor und verlangte dort Olympiasieger Kanada alles ab.

Angesichts der Spielerliste der Golden Knights traut er seiner neuen Mannschaft zu, schon in der ersten Saison wettbewerbsfähig zu sein. «Der Konkurrenzkampf wird gross sein», so Sbisa.

«Das ist Teil des Business»

Der Zuger gab aber zu, dass das Timing des Wechsels nicht optimal sei. Dies deshalb, weil ihm seine Frau Lauren am 16. Juni einen Sohn namens Nolan schenkte – Sbisa wurde zum ersten Mal Vater. Ein Verbleib in Vancouver wäre insofern ideal gewesen, als Lauren von dort kommt und ihre in der Nähe wohnenden Eltern sie dort besser hätten unterstützen können.

Schon vor dem Trade von Anaheim zu Vancouver hatte das Timing nicht gestimmt, hatte er doch fünf Tage zuvor ein Haus in Newport Beach gekauft. In diesem wohnt er nun in der spielfreien Zeit.

«Das ist Teil des Business», gab sich Sbisa gelassen. «Man muss das Beste daraus machen und eine positive Einstellung haben. Es ist gut so, wir sind glücklich, freuen uns auf Las Vegas. Die drei Jahre in Vancouver waren top, aber nun gilt es, mit der kleinen Familie ein neues Kapitel aufzuschlagen.»

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