Giro d'Italia

Zwölfter Saisonsieg für Franzosen Démare

Höchst souveräner Sieg: Der Franzose Arnaud Démare konnte in Matera schon früh mit dem Jubeln beginnen

Höchst souveräner Sieg: Der Franzose Arnaud Démare konnte in Matera schon früh mit dem Jubeln beginnen

Arnaud Démare heisst der Sieger der 6. Etappe des Giro d'Italia über 188 km von Castrovillari nach Matera. Joao Almeida bleibt Gesamtleader.

Zwei Tage zuvor hatte Arnaud Démare ein erstes Mal in dieser Italien-Rundfahrt jubeln dürfen. Allerdings erst mit etwas Verzögerung, weil mit Démare, Peter Sagan und Davide Ballerini in Villafranca Tirrena gleich drei Fahrer praktisch auf gleicher Höhe über die Ziellinie gefahren waren - erst nach Analyse des Zielfotos war klar, dass der französische Meister vom Team Groupama-FDJ um wenige Millimeter vor Sagan lag.

Ganz anders präsentierte sich die Situation nach den 188 coupierten km von Castrovillari nach Matera. "Heute konnte ich die Arme heben", sagte denn auch Démare, dessen perfekt getimten Antritt auf der ansteigenden Zielgeraden keiner gewachsen war. Der Australier Matthews wie auch der Italiener Felline lagen viele Meter zurück. Gar nicht in den Kampf um den Tageserfolg eingreifen konnte Giro-Debütant Sagan, der nur Achter wurde und in dieser Saison noch ohne Sieg dasteht. Hingegen für Démare, den Mailand-Sanremo-Sieger von 2016, war es der bereits zwölfte Triumph seit Anfang August, der zweite auf Stufe World Tour.

Keine Veränderungen gab es an der Spitze des Gesamtklassements. Der 22-jährige Portugiese Joao Almeida führt nach wie vor mit 43 Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Pello Bilbao. Der drittklassierte Niederländer Wilco Kelderman liegt 48 Sekunden zurück.

Die 7. Etappe am Freitag führt über 143 vorwiegend flache Kilometer von Matera nach Brindisi, wo Démare im zu erwartenden Sprint wiederum die Favoritenrolle zukommen wird.

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