Dass Orica sich durchsetzen würde, war keineswegs eine Überraschung. Die australische Formation hatte im vergangenen Jahr schon das Teamzeitfahren der Tour de France gewonnen. Für die 21,7 km in Belfast benötigte Orica 24:42 Minuten (52,713 km/h). Als erster Fahrer überquerte Svein Tuft die Ziellinie, womit dem 37-jährigen Kanadier die Ehre gebührt, auf der zweiten Etappe die Maglia rosa zu tragen.

Fünf Sekunden mehr als Orica benötigte das belgische Team OmegaPharma-Quickstep um deren Leader Rigoberto Uran. Der letztjährige Giro-Zweite gehört zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Gleiches gilt für Cadel Evans. Der Australier und dessen BMC-Team, in welchem mit Steve Morabito und Danilo Wyss auch zwei Schweizer mithalfen, büssten sieben Sekunden auf die Tagesbestzeit ein. Schon ein grösseres Handicap handelten sich der Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar/0:55 Sekunden zurück) und der Spanier Joaquim Rodriguez (Katjuscha/1:33 Minuten) ein.

97. Giro d'Italia. 1. Etappe, Mannschaftszeitfahren Belfast - Belfast (21,7 km): 1. Orica-GreenEdge 24:42 (52,713 km/h). 2. OmegaPharma-Quickstep (u.a. mit Rigoberto Uran) 0:05 zurück. 3. BMC Racing Team (Cadel Evans, Steve Morabito, Danilo Wyss) 0:07. 4. Tinkoff-Saxo (Nicolas Roche) 0:23. 5. Team Sky 0:35. 6. Astana Pro Team 0:38. - Ferner: 8. Movistar Team (Nairo Quintana) 0:55. 19. Team Katjuscha (Joaquim Rodriguez) 1:33.