Vuelta

Roglic im Zeitfahren in Pau eine Klasse für sich und neu in Rot

Der Slowene Primoz Roglic in perfekter Sitzposition auf dem Zeitfahrvelo

Der Slowene Primoz Roglic in perfekter Sitzposition auf dem Zeitfahrvelo

Primoz Roglic nützt das einzige Einzelzeitfahren der 74. Spanien-Rundfahrt zu einer eindrucksvollen Machtdemonstration. Der Slowene übernimmt von Nairo Quintana das Leadertrikot.

Primoz Roglic, als Teenager einer der stärksten Skispringer der Welt, flog in den französischen Pyrenäen regelrecht dem Ziel entgegen. Der 29-Jährige sicherte sich nach den 36,2 km von Jurançon nach Pau überlegen den Tagessieg vor dem Neuseeländer Patrick Bevin (0:25 zurück) und gleichzeitig auch erstmals in dieser Rundfahrt das rote Leadertrikot.

Neu Gesamtzweiter ist der spanische Altmeister Alejandro Valverde, der allerdings bereits 1:52 Minuten hinter Roglic zurückliegt. Dritter ist Miguel Angel Lopez (2:11 zurück). Der Kolumbianer sah sich in der Prüfung gegen die Uhr kurz vom dem Ziel vom zwei Minuten nach ihm gestarteten Roglic einge- und überholt.

Der bisherige Leader Nairo Quintana erlebte gar ein Desaster und verlor als Tages-27. gleich 3:06 Minuten auf Roglic, der erstmals eine Vuelta-Etappe gewann. Im Gesamtklassement liegt der ehemalige Vuelta- und Giro-d'Italia-Sieger als Vierter bereits drei Minuten zurück.

Bester der drei Schweizer war Kilian Frankiny. Der Walliser klassierte sich im anspruchsvollen Zeitfahren mit 3:30 Minuten Rückstand im 36. Rang. In der Gesamtwertung fiel Frankiny (19:03 zurück) um eine Position auf den 25. Platz zurück.

Die mittelschwere 11. Etappe am Mittwoch führt über 180 km vom französischen Saint Palais ins Baskenland nach Urdax-Dantxarinea. Ausstehend sind bis zum Ende der Rundfahrt am 15. September in Madrid noch fünf Bergankünfte.

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