Ein Massensturz rund 6 km vor dem Ziel in Frascati bewirkte, dass eine rund 15 Fahrer umfassende Gruppe für den Tagessieg in Frage kam. Carapaz siegte letztlich vor dem Australier Caleb Ewan und dem Italiener Diego Ulissi.

Von den Favoriten auf den Gesamtsieg war einzig Leader Roglic vorne vertreten. Grösster Verlierer war der Niederländer Tom Dumoulin, der mit blutendem Knie gut 4 Minuten und damit wohl auch den Giro verlor. Gegenüber dem Briten Simon Yates und dem Italiener Vincenzo Nibali gewann Roglic weitere 16 Sekunden hinzu. In der Gesamtwertung liegt nun Roglic 35 Sekunden vor Yates und 39 Sekunden vor Nibali.

Den Ausreissern des Tages war ein weiteres Mal kein Erfolg beschieden. Drei Italiener, Marco Frapporti, Mirco Maestri und Damiano Cima, hatten sich schon nach 9 km verabschiedet und einen maximalen Vorsprung von über 12 Minuten herausgefahren. Mehr als 200 km hielt sich das Trio vor dem Feld, doch 10 km vor Schluss kam es zum Zusammenschluss.

Der Mittwoch wird für den Giro-Tross zu einem kurzen Arbeitstag. Zwischen Frascati und dem Ziel in der 120 km nordwestlich von Neapel gelegenen Hafenstadt Terracina liegen lediglich 140 km. Die letzten 50 km präsentieren sich flach.