Giro d'Italia

Portugiese Joao Almeida am Giro weiterhin in Rosa

Der Portugiese Joao Almeida nimmt am Giro d'Italia die letzte Woche als Leader in Angriff

Der Portugiese Joao Almeida nimmt am Giro d'Italia die letzte Woche als Leader in Angriff

Joao Almeida verteidigt in der 15. Etappe des Giro d'Italia sein Leadertrikot mit Erfolg. Bei der Bergankunft verliert der Portugiese aber wertvolle Sekunden auf seinen Widersacher Wilco Kelderman.

Almeida klassierte sich nach der 14,3 km langen Schlusssteigung mit einem Rückstand von 37 Sekunden auf den siegreichen Briten Tao Geoghegan Hart im 4. Rang. In der Gesamtwertung führt er nun noch 15 Sekunden vor Kelderman. Rund sieben Kilometer vor dem Ziel musste Almeida eine Dreiergruppe um den Niederländer ziehen lassen.

Während Almeida vom Team Deceuninck-QuickStep hinten mit aller Kraft die Maglia rosa verteidigte, fuhr Kelderman vorne zwei Sekunden nach Geoghegan Hart in den 2. Rang. Dritter nach 185 km und vier happigen Anstiegen in den Dolomitten wurde Keldermans Teamkollege bei Sunweb, der Australier Jai Hindley. Hindley ist neu auch Dritter in der Gesamtwertung.

Der neue Gesamtvierte Tao Geoghegan Hart sorgte derweil für einen weiteren Erfolg des Teams Ineos Grenadiers. Am Vortag hatte Filippo Ganna die Prüfung gegen die Uhr für sich entschieden, insgesamt stand bereits fünfmal ein Profi der britischen Mannschaft zuoberst auf dem Podest. Ineos hatte in der 3. Etappe mit Geraint Thomas den grossen Favoriten auf den Gesamtsieg nach einem Sturz verloren.

Nach dem vollgepackten Wochenende mit Einzelzeitfahren und der Kletterei in den Dolomiten wird der Ruhetag am Montag mit Interesse erwartet. Weitere Corona-Tests stehen auf dem Programm, weitere Infektionen unter den Fahrern könnte der Rundfahrt vorzeitig ein Ende setzen.

Nach acht positiven Corona-Tests und zahlreichen Ausstiegen hatten die Rennställe Jumbo-Visma und Mitchelton-Scott den Giro nach dem ersten Ruhetag geschlossen verlassen. Sollte es am Dienstag weitergehen können, warten noch drei weitere Hochgebirgsetappen, bevor das finale Zeitfahren in Mailand am kommenden Sonntag die Entscheidung bringt.

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