Radsport
Po-Grapscher Sagan erfährt Unterstützung aus seiner Heimat

Der slowakische Radprofi Peter Sagan erfährt nach seinem Po-Grapscher bei der Siegerehrung der Flandern-Rundfahrt nicht nur Kritik, sondern in seiner Heimat auch Rückhalt. Aus Solidarität griffen sich in der Hauptstadt viele Menschen an den Po.

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Peter Sagan und die schönen Hostessen.

Peter Sagan und die schönen Hostessen.

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Auf den Strassen der slowakischen Hauptstadt Bratislava fassten sich dieser Tage die Menschen aus Solidarität mit Radprofi Peter Sagan gegenseitig ans Hinterteil. Bei Facebook hat sich eine Support-Gruppe («Fasst Euch an den Po») gegründet, der inzwischen gut 6000 Mitglieder angehören.

Der extrovertierte Sagan hatte am Sonntag bei der Siegerehrung der Flandern-Rundfahrt einer der Hostessen beim obligatorischen Wangenkuss für Sieger Fabian Cancellara schelmisch grinsend an den Hintern gefasst. Der 23-jährige Sprinter sah sich danach unter anderem Sexismus-Vorwürfen ausgesetzt. Via Twitter hat er sich mittlerweile entschuldigt.

Eine ermutigte Slowakin teilte auf der Seite der Facebook-Gruppe mit: «Wenn mir jemand auf der Arbeit in den Po kneift, ist es gut, zu wissen, dass er das macht, um Peter Sagan zu unterstützen».