Der frühere Radprofi war nach den jüngsten Dopingenthüllungen bereits am 17. Oktober als Vorsitzender der von ihm 1997 ins Leben gerufenen Stiftung zurückgetreten, gleichzeitig aber im Vorstand verblieben.

Nun entschied Armstrong, sich komplett zurückzuziehen, "um der Organisation die negativen Auswirkungen der Debatten rund um seine Radsport-Karriere zu ersparen", wie der neue Livestrong-Chef und Armstrong-Nachfolger Jeff Garvey mitteilte.

Ob Armstrong der Stiftung in anderer Funktion, etwa als externer Berater oder Redner bei Wohltätigkeitsveranstaltungen, erhalten bleibt, ist noch unklar.

Armstrong war von der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA) jahrelanger Dopingmissbrauch nachgewiesen worden, woraufhin der Radsport-Weltverband (UCI) dem dem früheren Superstar alle Resultate seit 1998 im Nachhinein absprach - auch dessen sieben Tour-de-France-Siege.