Die 21-Jährige siegte mit 1:47 Minuten Vorsprung auf die Französin Margot Moschetti. Bronze holte mit Linda Indergand eine weitere Schweizerin.

Neff würde auch bei der Elite zum engsten Favoritenkreis gehören. In Hafjell war Neff aber vom Alters-Reglement her gezwungen, bei den "Espoirs" zu starten. Bei der Elite hatte sich Neff heuer zur jüngsten Gesamtweltcup-Siegerin aller Zeiten gekürt. Als erste Schweizerin seit Barbara Blatter 2001 konnte sie diese Wertung zu ihren Gunsten entscheiden.

In der U23-Kategorie der Männer schnitt Swiss Cycling weniger gut ab. Andri Frischknecht, Sohn des früheren Weltmeisters und Olympia-Zweiten Thomas Frischknecht, sorgte mit Rang 9 für das beste Schweizer Ergebnis. Für ihn hatte das Rennen mit einem Hinterrad-Defekt sehr schlecht begonnen. Dank einer Aufholjagd fand er immerhin noch in den Top Ten Unterschlupf.