Tour de France

Franzose Nans Peters gewinnt 9. Etappe - Adam Yates weiter Leader

Nans Peters jubelt nach der ersten Pyrenäen-Etappe

Nans Peters jubelt nach der ersten Pyrenäen-Etappe

Der Franzose Nans Peters gewinnt die erste der Pyrenäen-Etappen. Die grosse Zäsur im Gesamtklassement bleibt aus. Adam Yates bleibt in Gelb.

Peters siegte in der 8. Etappe über 141 km von Cazères-sur-Garonne nach Loudenvielle solo. Er hatte einer Spitzengruppe angehört, die im ersten Renndrittel einen grossen Vorsprung herausholte. Am zweiten von drei Pässen riss der 26-Jährige auch von dieser aus. Seinen letzten Begleiter Ilnur Sakarin schüttelte er im letzten Anstieg vor der 10 km langen Abfahrt ins Ziel ab. Am Ende siegte der Fahrer von der AG2R-Equipe 47 Sekunden vor dem Letten Tom Skujins und dem Spanier Carlos Verona.

Im Gesamtklassement schuf die erste der zwei Pyrenäen-Etappen von diesem Wochenende etwas Klarheit. Eine Zäsur blieb aber ebenso aus wie Verschiebungen an der Spitze. Die Tour-Favoriten trafen mit über sechs Minuten Rückstand im Ziel ein. Adam Yates liess sich von den Favoriten um Primoz Roglic trotz einiger Schwierigkeiten nicht abschütteln und wird das gelbe Trikot damit auch am Sonntag auf den 153 Kilometern von Pau nach Laruns tragen.

Der grosse Geschlagene war Thibaut Pinot. Der körperlich angeschlagene französische Mitfavorit musste bereits auf dem vorletzten Anstieg zum 1755 Meter hohen Port de Balès, einem Berg der höchsten Kategorie, abreissen lassen. Eskortiert von seinen Helfern quälte sich der 30-Jährige durch das Restprogramm. Am Ende betrug sein Rückstand auf Tagessieger Peters 25 Minuten. Damit ist Pinot wieder einmal der Pechvogel. 2019 hatte er den Gesamtsieg vor Augen, ehe ihn eine Muskelverletzung am drittletzten Tag zur Aufgabe zwang.

Auch Julian Alaphilippe, der nach seinem Sieg in der 2. Etappe während drei Tagen in Gelb fuhr, verlor sehr viel Zeit. Roglics Edelhelfer Tom Dumoulin konnte das Tempo der Favoriten im Anstieg auf den Col de Peyresourde nicht bis zuletzt mitgehen. Den stärksten Eindruck machte der junge Slowene Tadej Pogacar, der am Vortag noch Zeit eingebüsst hatte. Der 21-Jährige machte 40 Sekunden auf Yates gut und liegt damit wieder nur noch 48 Sekunden hinter dem Gesamtführenden.

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