Giro d'Italia

Erster Saisonsieg von Sagan am Giro

Endlich wieder Grund zum Lachen: Peter Sagan kam am Giro d'Italia zum ersten Sieg seit über einem Jahr

Endlich wieder Grund zum Lachen: Peter Sagan kam am Giro d'Italia zum ersten Sieg seit über einem Jahr

Nach 461 Tagen Durststrecke klappt es für Peter Sagan wieder einmal. In der 10. Etappe des Giro d'Italia über 177 hügelige km von Lanciano nach Tortoreto setzt sich der Slowake solo durch.

Zuvor war der dreifache Weltmeister vom deutschen Team Bora-Hansgrohe auf seiner Jagd nach dem ersten Saisonsieg in diesem Giro dreimal als Zweiter ins Ziel gekommen. Diesmal blieb er als einziger einer ursprünglich siebenköpfigen Spitzengruppe übrig. Seine letzten Begleiter liess er am kurzen, aber steilen Aufstieg gut zehn Kilometer vor dem Ziel stehen.

Seinen letzten Sieg hatte Sagan am 10. Juli 2019 an der Tour de France gefeiert. Am Giro nimmt er in diesem Jahr erstmals überhaupt teil. "Ich hatte gute Beine, um alle zu kontrollieren. Ich habe in meinem Stil gewonnen und eine Show geboten", sagte der 30-Jährige im italienischen TV. Alle drei Schweizer verloren mehr als eine Viertelstunde auf den Slowaken.

An der Spitze des Gesamtklassements gab es keine Veränderungen. Der Portugiese Joao Almeida verteidigte das rosa Leadertrikot. Dank Bonifikationssekunden vergrösserte er seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Wilco Kelderman auf 34 Sekunden. Dritter bleibt der Spanier Pello Bilbao mit 43 Sekunden Rückstand.

Geprägt war der Tag von positiven Coronafällen. Zwei Teams, Mitchelton-Scott und Jumbo-Visma, nahmen die 10. Etappe nach mehreren positiven Covid-19-Tests gar nicht erst in Angriff. Unter anderen mussten der letztjährige Tour-de-France-Dritte Steven Kruijswijk und der Australier Michael Matthews, der bereits mehrere Etappen bei allen drei grossen Landesrundfahrten gewinnen konnte, den Giro vorzeitig beenden.

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