Giro d'Italia

Dritter Etappensieg für Viviani – Yates weiter Giro-Leader

Der Italiener Elia Viviani bewies in der 13. Etappe des Giro d'Italia erneut seine Qualitäten im Sprint.

Der Italiener Elia Viviani bewies in der 13. Etappe des Giro d'Italia erneut seine Qualitäten im Sprint.

Elia Viviani gewann in der Region um Venedig die 13. Giro-Etappe und feierte seinen dritten Sieg in der diesjährigen Italien-Rundfahrt. An der Spitze des Gesamtklassements gab es vor den zwei schwierigen Bergetappen vom Wochenende keine Verschiebungen.

Mit dem Gewinn des 2. und 3. Teilstücks in Israel hatte Viviani zu Beginn des 101. Ausgabe des Giro seine gute Form im Sprint bewiesen. Sein dritter Streich liess allerdings einige Tage auf sich warten und kam einem kleinen Befreiungsschlag gleich, denn die italienische Sprintrakete hatte in den letzten Tagen an Schwung verloren.

Zweimal hatte ihm der Ire Sam Bennett den Schneid abgekauft. Am Donnerstag konnte Viviani im Etappenfinale erst gar nicht um den Tagessieg mitsprinten, da er bereits zuvor den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst hatte.

Tags darauf rückte der 29-jährige Viviani vom belgischen Team QuickStep Floors die Hackordnung unter den endschnellen Leuten aber wieder zurecht. Er liess nach 180 mehrheitlich flachen Kilometern im Massensprint Bennett und den Niederländer Danny van Poppel hinter sich.

«Nach ein paar schwierigen Tagen war es genau das, was ich brauchte», zeigte sich Viviani über seinen insgesamt vierten Tagessieg im Rahmen der Italien-Rundfahrt erleichtert. Vivianis Vorhaben lautet nun, das violette Trikot des besten Punkte-Fahrers ans Endziel nach Rom zu bringen. Sein Vorsprung in der Spezialwertung gegenüber Bennett beträgt nunmehr 40 Punkte (237:197).

Der Monte Zoncolan wartet

Die Ankunft in Nervesa della Battaglia war bis zur Schlussetappe nach Rom die vorerst letzte Chance der Sprinter im diesjährigen Giro. Nun folgen am Wochenende zwei schwierige Bergetappen im Friaul.

Das 14. Teilstück vom Samstag führt zum Monte Zoncolan. Dieser Aufstieg, 10 km lang und bis zu 22 Prozent steil, gilt als einer der schwierigsten europaweit. Auch das «Vorprogramm» hat es mit vier weiteren anspruchsvollen Anstiegen in sich – eine echte Härteprüfung für den im Gesamtklassement führenden Briten Simon Yates. Der Träger der Maglia Rosa liegt nach der 13. Etappe unverändert 47 Sekunden vor dem niederländischen Vorjahressieger Tom Dumoulin.

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