Dillier, der diesen Sommer zum ersten Mal Schweizer Meister im Zeitfahren geworden war, feierte seinen vierten Sieg auf internationaler Ebene, nachdem er 2013 die Gesamtwertung der Tour de Normandie, eine Etappe der Alberta-Rundfahrt und die Flèche Arennaise für sich entschieden hatte.

Der Etappensieg in Norwegen ist aber klar höher einzustufen, gehört das Arctic Race doch zur zweithöchsten Rennstufe nach der World Tour. Dillier war im Finale der Etappe der stärkste Fahrer und setzte sich im Sprint vor seinen beiden Fluchtkollegen Ilnur Sakarin (Russ), den Gewinner der diesjährigen Tour de Romandie, und Rein Taaramäe (Est) durch. Taaramäe sicherte sich dank dem 3. Rang den Gesamtsieg, mit einem Vorsprung von acht Sekunden auf Dillier.

Bereits am Samstag hatte der seit wenigen Tagen 25-jährige Dillier, der zusammen mit Stefan Küng zu den grössten Hoffnungen im Schweizer Radsport zählt, als Etappenvierter überzeugt. In diesem zweitletzten Teilstück hatte mit Mathias Frank ein anderer Schweizer als Dritter geglänzt. Frank, der seinen ersten Podestplatz in diesem Jahr herausfuhr, schloss das Arctic Race im 5. Schlussrang ab. Marcel Wyss klassierte sich auf Platz 10.