Vuelta

Ackermann gewinnt Sprint, Bennett zurückversetzt

Als Sprinter nicht zu bezwingen: der Ire Sam Bennett

Als Sprinter nicht zu bezwingen: der Ire Sam Bennett

Der Deutsche Pascal Ackermann gewinnt die wie erwartet im Massensprint entschiedene 9. Etappe der Vuelta über 157,7 flache Kilometer von Castrillo del Val nach Aguilar de Campoo.

Ackermann fuhr nicht als erster über die Ziellinie, der vermeintliche Sieger und Topfavorit Sam Bennett jubelte allerdings vergeblich. Der Ire, der an der Tour de France zwei Etappen und die Punktewertung gewonnen und auch an der Vuelta in der 4. Etappe triumphiert hatte, bahnte sich zu Beginn des Sprints etwas zu energisch den Weg an die Spitze frei. Er wurde deshalb ans Ende des grossen ersten Feldes versetzt.

So konnte sich Ackermann über seinen ersten Etappensieg an der Vuelta freuen, nachdem er im letzten Jahr zwei Teilstücke des Giro d'Italia für sich entschieden hatte. Der Sieg ist einiges wert, denn die Chancen für die Sprinter sind an dieser Vuelta, bei der nur 4 von 18 Etappen als flach eingestuft sind, rar.

Im Gesamtklassement gab es keine Verschiebungen. Es führt nach wie vor der Ecuadorianer Richard Carapaz (Ineos), 13 Sekunden vor dem Slowenen Primoz Roglic. Der Titelverteidiger von Jumbo-Visma verbrachte im Norden Spaniens einen angenehmen 31. Geburtstag und liess sich auch von einem Defekt 12 km vor dem Ziel nicht aus der Ruhe bringen. Die Schweizer traten nicht in Erscheinung, Gino Mäder kam mit dem Hauptfeld an und belegt nach wie vor den 21. Gesamtrang.

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