NHL-Playoffs
Premiere: Nico Hischier erzielt seinen ersten Playoff-Treffer in der NHL – und verliert trotzdem

Der 19-jährige Walliser trifft im zweiten Spiel der Achtelfinalserie seiner New Jersey Devils gegen die Tampa Bay Lightning zum zwischenzeitlichen 1:1, die Partie geht aber mit 3:5 verloren. Die Devils liegen damit 0:2 zurück. Kevin Fiala überzeugt bei Nashvilles 5:4-Sieg gegen Colorado mit einem Tor und einem Assist.

Dean Fuss
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Nico Hischier lässt sich nach seinem ersten Playoff-Treffer in der NHL von seinen Teamkollegen feiern.

Nico Hischier lässt sich nach seinem ersten Playoff-Treffer in der NHL von seinen Teamkollegen feiern.

Keystone

Der Walliser Nico Hischier feiert im zweiten Spiel der Playoff-Achtelfinalserie seiner New Jersey Devils gegen die Tampa Bay Lightning eine erfreuliche Premiere: Der erste Schweizer Nummer-1-Draft der Geschichte in der NHL erzielt seinen ersten Playoff-Treffer.

Trotzdem endet die Partie am Samstagabend (MEZ) für den 19-Jährigen und sein Team unerfreulich. Die Devils unterliegen den favorisierten Lightning mit 3:5 und liegen damit in der Serie nach den beiden Auswärtsspielen zum Auftakt bereits mit 0:2 zurück.

Hischier wurde nach der Partie zum drittbesten Spieler der Partie gewählt. Er verzeichnete bei einer Eiszeit von 16:58 Minuten eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz, während sein Schweizer Teamkollege Mirco Müller trotz Niederlage in 15:03 Minuten Eiszeit gar eine Plus-1-Bilanz verbuchte.

Fiala punktet bei Predators-Sieg gleich doppelt

Erfreulicher verlief der Samstagabend (MEZ) für die Schweizer Roman Josi und Kevin Fiala in Diensten der Nashville Predators. Ihr Team besiegte die Colorado Avalanche auch im zweiten Spiel, diesmal mit 5:4, und legt damit in der Serie auf 2:0 vor.

Fiala verbuchte dabei während seiner 13:29 Minuten Eiszeit auch persönlich eine starke Bilanz. Der 21-jährige Ostschweizer (Plus-1-Bilanz) erzielte zuerst den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für sein Team und legte dann auch noch den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:2 durch Austin Watson auf.

Sein Teamkollegen und Captain, der Berner Roman Josi (Minus-1-Bilanz), kam während 25:42 Minuten und damit bei Nashville hinter P.K. Subban am zweitlängsten zum Einsatz. Yannick Weber kam nicht zum Einsatz. Auf der Gegenseite kam Sven Andrighetto bei Colorado auf eine Eiszeit von 11:34 Minuten und verbuchte eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz.