Tennis
Phantom Roger Federer: Vor dem Turnierstart in Madrid weiss keiner, ob er auf Sand noch begeistern kann

Vor der Rückkehr in Madrid weiss keiner, wie stark Roger Federer auf Sand noch ist – auch der 37-Jährige selber nicht. Seit rund einem Monat bereitet sich der Basler akribisch auf die Sandsaison vor - auch, weil er auf dieser Unterlage seit drei Jahren kein Turnier mehr bestritten hat. Trotzdem sind die Erwartungen an ihn hoch.

Simon Häring
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Erstmals seit Mai 2016 bestreitet Roger Federer in Madrid wieder ein Sandturnier.

Erstmals seit Mai 2016 bestreitet Roger Federer in Madrid wieder ein Sandturnier.

KEYSTONE

Es ist nicht so, dass Roger Federer sich in den vergangenen Wochen versteckt hätte, aber einen kleinen Spass machte er sich wohl schon daraus, seine Anhänger im Ungewissen zu lassen.

Wechselweise trainierte er in der Region um den Zürichsee oder in Felsberg im Kanton Graubünden, nahe seines Wohnorts Valbella. Hatten die Anhänger erkannt, von wo er in den sozialen Medien grüsste, war er am nächsten Tag mit Bestimmtheit schon nicht mehr dort.

Seit rund einem Monat bereitet sich der Baselbieter auf die Sandsaison vor und damit auf die Rückkehr auf eine Unterlage, auf der er seit drei Jahren kein Turnier mehr bestritten hat.

Mit Lüthi, Ljubicic und Paganini

Wie ernst er das Unterfangen nimmt, zeigt die Tatsache, dass mit Severin Lüthi und Ivan Ljubicic beide Trainer in der Schweiz weilten. Als Trainingspartner standen ihm mit Dan Evans und Miomir Kecmanovic zwei Spieler zur Verfügung, die in der Weltrangliste unter den besten hundert figurieren.

Eng angeleitet wurde Federer von Fitnesstrainer Pierre Paganini, der vom Arbeitsethos seines Schützlings schwärmt. «Er geht das Training wie ein Kind an, das sich auf den ersten Schulausflug freut! Ein Turnier bereitet er vor, als wäre es das erste und zugleich das letzte», sagte er dem «SonntagsBlick».

Federers Anpassungsfähigkeit sei eine der Qualitäten, die am meisten unterschätzt würden. «Roger ist viel strategischer, als man denkt. Sein Spiel ist sehr spontan, aber im Voraus macht er sich immer viele Gedanken.»

Für konsequenten Verzicht reich belohnt

Gleichwohl ist die Rückkehr auf Sand mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Während die Schläge auf Rücken, Fuss-, Knie- und Hüftgelenke härter, aber kürzer sind, sorgt das Spiel auf Sand für Instabilität im ganzen Körper. Paganini sagt: «Gefährlich sind die Rutschphasen. Man sieht das zwar nicht von aussen, aber in den Gelenken, also in den Knien und im Fussknöchel vibriert es sehr stark.»

Auch deshalb spielte Federer nach seinem Meniskusriss im linken Knie und der Operationim Januar 2016 nur noch sechs Partien auf Sand, die letzte am 12. Mai 2016 in Rom, also vor 1086 Tagen.

Für seinen konsequenten Verzicht wurde Federer reich belohnt: Zwei Siege bei den Australian Open, der neunte Erfolge in Wimbledon und die Rückkehr auf Platz 1 der Weltrangliste. Zwei Jahre war er während der Sandsaison ein Phantom, von dem man nicht wusste, ob es am Ende doch noch auftauchenwürde.

Die Besten der Geschichte

Nun aber hat sich die Rückkehr über Monate hinweg abgezeichnet. Bereits im Januar, nach dem Aus bei den Australian Open, bestätigte Federer seine Teilnahme in Paris. Auch auf Sand zählt der 37-Jährige zu den Besten der Geschichte.

Sandtitel von noch aktiven Spielern:

Rafael Nadal (Spanien): 57 Titel.
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Novak Djokovic (Serbien): 13 Titel.
David Ferrer (Spanien): 13 Titel.
Roger Federer (Schweiz): 11 Titel.
Tommy Robredo (Spanien): 11 Titel.
Dominic Thiem (Österreich): 9 Titel.
Fabio Fognini (Italien): 8 Titel.
Stan Wawrinka (Schweiz): 7 Titel.

Rafael Nadal (Spanien): 57 Titel.

Keystone

Er gewann elf seiner 101 Titel auf dieser Unterlage, triumphierte 2009 in Roland Garros, stand vier weitere Male im Final, scheiterte aber jedes Mal am Spanier Rafael Nadal. Federers Jugendfreund Yves Allegro sagt: «Ich habe immer gesagt, dass Sand seine beste Unterlage ist. Roger war in den vergangenen 15 Jahren eindeutig der zweitbeste Spieler der Welt auf Sand.»

Er traut ihm in Paris sogar den Sieg zu, denn: «Nadals Spiel ist perfekt, um Roger zu ärgern. Djokovics Spiel ist ideal, um Nadal zu ärgern. Und Federers Tennis ist perfekt, um Djokovic zu ärgern.»

In Machtkämpfe verstrickt

Kommt hinzu, dass Federers Rivalen zuletzt einen zwiespältigen Eindruck hinterliessen. Rafael Nadal hat erstmals seit 15 Jahren bis im April noch kein Turnier gewonnen. Novak Djokovic gewann zwar in Melbourne, in den letzten drei Turnieren aber nur noch fünf Spiele.

Stattdessen verstrickte er sich in Machtkämpfe um die Besetzung des ATP-Präsidiums. Zuletzt sah sich der Serbe genötigt, im Magazin der «L’Equipe» mit Vorurteilen ihm gegenüber aufzuräumen, als er sagte: «Ich bin kein Veganer, das geht mir viel zu weit.» Und über seinen spirituellen Berater Pepe Imaz: «Der Verdacht der Abhängigkeit ist eine Beleidigung für meine Intelligenz.»

Dreifacher Sieger in Madrid

Ins Rampenlicht spielten sich andere: Fabio Fognini, der in Monte Carlo Nadal besiegte und als erster Italiener ein Masters-Turnier gewann, der Österreicher Dominic Thiem, der in Barcelona gegen Nadal gewann und im Vorjahr in Roland Garros den Final erreicht hatte.

Und dann ist da noch das Phantom: Roger Federer. Obwohl er seit dem 12. Mai 2016 nicht mehr auf Sand gespielt hat, haben nur zwei aktive Spieler auf dieser Unterlage mehr Titel gewonnen als er.

In Madrid, wo er am Freitag erstmals trainierte, triumphierte er schon drei Mal (2006 auf Hartbelag, 2009 im Final mit seinem zweiten und bislang letzten Sieg gegen Nadal auf Sand und 2012 auf blauem Sand).

«Es erinnert mich an meine Kindheit»

Dazu kommt die wiedergefundene Lust auf das Abenteuer Terre Battue. Er schwärmte vom Winkelspiel. Davon, dass Sand an heissen Tagen so schnell sei wie ein Hartplatz. Von den tausend Möglichkeiten, einen Punkt zu gestalten.

«Das macht es ungemein aufregend.» Es könne gut sein, dass er «etwas reisse», wie er in deutschen Medien zitiert wird, «in Madrid,vielleicht auch in Paris». Auf Sand zu spielen, fühle sich natürlich an. «Es erinnert mich an meine Kindheit.» Damals, als er im TC Ciba Geigy in Allschwil die ersten Bälle spielte. Und an die Zeit beim TC Old Boys Basel am St. Galler-Ring 225.

In den Vorjahren war sein Verzicht auf Sand eine Konzession an die eigene Vergänglichkeit. Anderes war wichtiger: die Gesundheit, Wimbledon. Das trug ihm harsche Kritik ein. Mats Wilander schrieb in der «L’Equipe»: «Egal, was du für diesen Sport getan hast, du kannst nie genug tun, ihm zurückzuzahlen, was er dir gegeben hat. Man hat immer eine Verantwortung gegenüber dem Sport. Diese stirbt nie.» Federer fühlte sich damals unverstanden und sagte: «Wenn ich spiele, dann will ich, dass die Zuschauer den besten Federer zu sehen bekommen.»

Finaltraum Federer vs. Nadal

Seit einem Monat wird auf Sand gespielt. Einen bestechenden Eindruck hinterliess bisher keiner – nicht Nadal, nicht Djokovic, schon gar nicht Alexander Zverev, am ehesten noch Dominic Thiem. Federer, der sagt, es sei der Nervenkitzel, das Ungewisse, das ihn an der Rückkehr reize, trainierte hingegen nur.

Und trotzdem war er in aller Munde. Am Donnerstag wurde er von Madrid-Turnierdirektor Manolo Santana am Flughafen abgeholt. «Was soll ich sagen? Roger ist ein Künstler. Ein Final zwischen ihm und Rafa, das will jeder sehen.»

Zwischen Federer, der in Madrid drei Mal gewonnen hat. Und Nadal, dem fünffachen Rekordsieger. Das Sand-Phantom Federer. In Madrid taucht es wieder auf.

103. Titel, Basel 2019 Alex De Minaur 6:2, 6:2
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102. Titel, Halle 2019 David Goffin 7:6, 6:1
101. Titel, Miami 2019 John Isner, 6:1, 6:4
100. Titel, Dubai 2019 Stefanos Tsitsipas. 6:4, 6:4
99. Titel, Basel 2018 Marius Copil, 7:6, 6:4
98. Titel, Stuttgart 2018 Milos Raonic, 6:4, 7:6
97. Titel, Rotterdam 2018 Grigor Dimitrov, 6:2, 6:2
96. Titel, Australian Open 2018 Marin Čilić, 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1
95. Titel, Basel 2018 Juan Martín del Potro, 6:7, 6:4, 6:3
94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

103. Titel, Basel 2019 Alex De Minaur 6:2, 6:2

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