Zwei Tore hatte Cristiano Ronaldo vor den Champions-League-Viertelfinals auf dem Konto. Mit seinen Toren Nummer 3, 4, 5, 6 und 7 gegen Bayern München schoss Ronaldo Real Madrid quasi im Alleingang in die Halbfinals. Im Hinspiel gegen Atletico kam ein weiterer Hattrick dazu. Jetzt hat der Portugiese schon zehn Tore auf dem Konto.

Ronaldo trifft und trifft. Hier erzielt das zwischenzeitliche 1:0 gegen Atletico.

Ronaldo trifft und trifft. Hier erzielt das zwischenzeitliche 1:0 gegen Atletico.

Doch einigen «Fans» der Königlichen scheint die Ausbeute nicht zu reichen. Bei jeder Ballberührung pfeifen ihn diese aus. Jetzt hat Ronaldo genug. Gegenüber dem spanischen TV-Sender «MEGA» sagte er nach dem Spiel am Dienstag: «Ich will nicht, dass ihr mich auspfeift. Ich versuche immer, mein bestes zu geben.»

Die Jagd nach Rekorden

Dass Ronaldo ausgepfiffen wird, ist kaum verständlich. Der Portugiese ist in der Torschützenliste der diesjährigen Champions League auf Platz zwei. Er liegt mit seinen zehn Treffern ein Tor hinter Lionel Messi. Dieser ist aber nicht mehr in der Champions League dabei. Hinter Ronaldo liegen Spieler wie Robert Lewandowski, Pierre-Emerick Aubameyang oder Edinson Cavani. Allesamt sind mit ihren Vereinen, genau wie Messi, bereits ausgeschieden. 

Ronaldo hält seit gestern auch den Rekord für die erzielten Tore in der Champions League K.o. Phase. Mit seinen 52 Toren liegt er da ganz vorne. Gegen Atletico schoss er zudem sein 101. Tor in der Champions League. Damit hat er mehr Champions-League-Tore als Atletico Madrid (100) geschossen.

Der 32-jährige Ronaldo hat nun auch 400 Tore für Real Madrid erzielt. In der ewigen Torschützenliste der Königlichen ist er aber sowieso schon einsam an der Spitze. Real-Legende Raul belegt mit 326 Treffern den zweiten Platz. Eindrücklich ist dabei, dass Ronaldo nur 389 Spiele gebraucht hat. Raul spielte 745 Partien für die Königlichen. (afi)