Packende Partien um die letzten Achtelfinalplätze in der Königsklasse: Der PSG, Manchester United und Real Madrid zittern

In der Gruppe H der Champions League liefern sich RB Leipzig, Manchester United und der PSG einen Dreikampf. Alle haben vor dem letzten Spieltag neun Punkte.

Markus Brütsch
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Toll in Form: Emil Forsberg von RB Leipzig.

Toll in Form: Emil Forsberg von RB Leipzig.

Keystone

In Leipzig, Paris, Salzburg, Madrid, Mailand, Amsterdam und Rom herrscht Hochspannung. In diesen sieben Städten werden in der sechsten und letzten Runde der Gruppenphase in der Champions League die sieben letzten freien Achtelfinalplätze vergeben. Neun Klubs – Bayern München, Manchester City, Porto, Liverpool, Chelsea, Sevilla, Borussia Dortmund, Barcelona und Juventus Turin – haben sich bereits für die K.-o.-Phase qualifiziert.

Am Heissesten präsentiert sich die Ausgangslage in der Gruppe B, wo mit Mönchengladbach, Donezk, Real Madrid und Inter noch alle vier Teams Chancen aufs Weiterkommen haben. Während es in den Gruppen A (Salzburg gegen Atlético Madrid), D (Ajax gegen Atalanta) und F (Lazio gegen Brügge) zu entscheidenden Duellen zwischen zwei Achtelfinalkandidaten kommt, brennt in der Gruppe H der Baum. In dieser rechnen sich mit Manchester United, Paris Saint-Germain und RB Leipzig drei Klubs mit je neun Punkten noch Chancen aus, die Gruppenphase zu überstehen. Das Zünglein an der Waage könnte der türkische Meister Başakşehir spielen, für den es aber nicht mal mehr um einen Europa-League-Platz geht.

RB Leipzig: In Manchester 0:5 verloren

In Paris ist davon auszugehen, dass der PSG, in der letzten Auflage immerhin Finalist, gegen Başakşehir den nötigen Punkt holt. Die Hauptbühne steht indes in Leipzig, wo sich die Bullen gegen Manchester United für das 0:5 in England rehabilitieren wollen. Verliert der Halbfinalist der vergangenen Saison aber, überwintert er lediglich in der Europa League. Spielt er remis, verhilft ihm nur ein sensationeller Sieg von Başakşehir zum Weiterkommen.

Die Deutschen wähnen sich gerüstet, haben sie doch beim 3:3 bei Bayern München ihre gute Verfassung dokumentiert. Vor allem der schwedische Offensivspieler Forsberg ist zu grosser Form aufgelaufen. Überhaupt kompensieren die Leipziger erstaunlich gut den Abgang von Werner zu Chelsea, auch die Neuerwerbungen Sörloth und Kluivert haben mit dem Toreschiessen begonnen. Bedenken, sein Team sei den aktuell grossen Belastungen nicht gewachsen, wischt Trainer Nagelsmann weg: «Die Jungs sind Maschinen und können marschieren.»