So funktioniert die Reise nach Sotschi: Wer sich jetzt noch für eine Reise auf eigene Faust entscheidet und gegen ein Rundumpaket des offiziellen Reiseanbieters Globetrotter, der muss eigentlich nur eine grosse Hürde überwinden: Das Visum.

Ohne Visum ist die Einreise nach Russland nicht möglich. Immerhin: Im Hinblick auf Olympia haben die Russen die Formalitäten auf ein Minimum reduziert. Anträge werden in den russischen Visazentren in Bern oder Genf an speziell gekennzeichneten Olympia-Schaltern ohne Termin und Wartezeit angenommen. Mitzubringen sind Ticket-Kaufbescheinigungen und eine Reisebestätigung. Genauere Infos gibt es unter www.vhs-swiss.com.

Tickets für die Schweizer Spiele gegen Lettland (12. Februar), Schweden (14.) und Tschechien (15.) sowie ein K.-o-Spiel (Achtel- oder Viertelfinal) sind allesamt auf der offiziellen Olympia-Page www.sochi2014.com buchbar. Stand gestern sind noch Karten in den teureren Kategorien (zwischen 180 und 360 Franken) verfügbar. Bezahlt werden kann via Kreditkarte. Aber Achtung: Visa ist der Hauptsponsor und wird als einziger Kreditkartenanbieter akzeptiert. Die Tickets können gegen Vorweisung des Kaufbelegs in Sotschi abgeholt werden.

Flüge nach Sotschi kann man auf allen gängigen Seiten (zum Beispiel www.swoodoo.com) buchen. Wer mit nur einem Zwischenstopp und erträglichen Zwischenaufenthaltszeiten leben will, der muss allerdings gegen 1000 Franken berappen.

Bleibt schliesslich noch die Hotel-Frage. Auf der offiziellen Tourismus-Seite visitsochi.su kann man sich seine gewünschte Unterkunft aussuchen. Auch hier gibts zwischen null und fünf Sternen alles, was das Herz begehrt. Preislich bewegt man sich nicht am Abgrund: Ein Doppelzimmer im Dreistern-Hotel in Sotschi kostet 150 Franken pro Nacht (nicht pro Person).

Fazit: Eine Blitzreise nach Sotschi liegt immer noch drin. Kostenpunkt eines einwöchigen Aufenthalts unter Berücksichtigung von mittelklassigen Eintrittstickets (180 Franken pro Spiel), Flug und Hotel: 3000 Franken. (ku)