In der Kategorie der Leichtgewicht-Doppelzweier zeigten Wiederkehr und Schmid in ihrem Viertelfinal ihr bisher bestes gemeinsames Rennen. Für den Halbfinal qualifizierten sie sich dank dem zweiten Rang hinter den früheren Weltmeistern aus Norwegen und vor ihren Dauerrivalen aus Polen. Im Halbfinal treffen sie unter anderem auf den diesjährigen Gewinner des Ruder World Cups aus Frankreich.

Die erzielten Resultate sind umso wichtiger, da an der aktuellen Weltmeisterschaft im Leichtgewichts Doppelzweier der Männer elf Quotenplätze für die Olympiade in Rio 2016 vergeben werden.
Das Viertelfinal startete etwas verhalten. Nach den ersten 500 Metern lag der Doppelzweier noch an Position 5 im Feld. Auf der zweiten Streckenhälfte gelang es Wiederkehr und Schmid dann, sich auf den zweiten Rang vorzukämpfen. Diese Position konnte bis zum Schluss gehalten werden und führte zu einer Endzeit von 6:28.11 Minute. Gleichbedeutend mit einer Sekunde Abstand zum erstplatzierten Duo.

Im Halbfinal gegen fünf weitere Boote
Beenden Wiederkehr und Schmid das Halbfinal-Rennen mindestens auf Rang drei , dann qualifizieren sie sich für das A-Final. Gleichzeitig hätte das Schweizer Ruderteam dank einem Quotenplatz die Olympia-Teilnahme 2016 in der Kategorie Leichtgewicht-Doppelzweier auf sicher.

Reicht es nicht für die Qualifikation in den A-Final, hätten Wiederkehr und Schmid dennoch die Möglichkeit, sich über den kleinen Final einen möglichen Quotenplatz zu errudern. Hierzu würde eine Rangierung im Schlussklassement auf Rang 11 genügen. Das kleine Finale wird aktuell als eines der härtesten Rennen überhaupt an der WM gewertet. Die Leistungsdichte in dieser Kategorie ist extrem hoch. Der Kampf um Olympia ist lanciert.