Die U23 Weltmeisterschaften im Sprint standen ganz im Zeichen des norwegischen Teams. Tiril Udnes Weng, die Cousine von Heidi Weng, dominierte das Rennen der Damen und sicherte sich nach dem Sieg im Skiathlon von Park City 2017 nun auch die Goldmedaille in der Sprint Disziplin.

Nadine Fähndrich, in Park City im Vorjahr bereits Vizeweltmeisterin geworden, holte sich erneut die Silbermedaille.

Bei den Herren schafften die überlegenen Norweger gar einen dreifachen Sieg durch Erik Valnes vor Jan Thomas Jenssen und Even Northug. Der vierte Schlussrang von Beda Klee war ein weiteres Highlight aus Schweizer Sicht.

«Ich bin sehr zufrieden»

Nadine Fähndrich entschied sich bei der Saisonplanung, die U23 Weltmeisterschaften im Goms zu laufen. Die Luzernerin reiste aber erst am Vortag an und hatte bei der Qualifikation ein eher mulmiges Gefühl. Von Lauf zu Lauf vermochte sie sich aber zu steigern und lief im Finaldurchgang zur ihrer Bestform auf.

«Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und werde noch das eine oder andere Rennen hier bestreiten und mich danach auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Es ist fantastisch vor dieser Kulisse zu laufen!» sagte die 22-Jährige. 

Anschluss an die Weltspitze

Keine Chance gegen die überlegenen Norweger hatte im Finale der Ostschweizer Beda Klee. Klee zeigte sich aber dennoch zufrieden: «Ich konnte meinen vierten Schlussrang vom Vorjahr bei den Junioren auch bei der U23 Weltmeisterschaft bestätigen. Das zeigt mir, dass ich den Anschluss an die Weltspitze halten konnte. Gegen die Norweger vermochte ich im Finallauf nicht mehr zusätzliche Kräfte frei zu machen.»

Die Schweizer Bilanz nach zwei Wettkampftagen lässt sich jedenfalls sehen: nach der Bronzemedaille vom Starttag für den Davoser Valerio Grond freuen wir uns über die Silbermedaille von Nadine Fähndrich.