Eishockey-WM

Nati-Trainer Patrick Fischer: «Gut, konnten die Spieler Selbstvertrauen tanken»

Patrick Fischer (hinten, 2.v.r.)

Patrick Fischer (hinten, 2.v.r.)

Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer zeigte sich mit seiner Mannschaft nach dem überzeugenden 9:0-Auftaktsieg gegen Italien vollauf zufrieden. Er freute sich vor allem darüber, dass das Team am Ende auch noch um den Shutout von Goalie Reto Berra kämpfte.

Patrick Fischer, wie fällt ihr Fazit dieses Auftaktspiels aus?

Ich bin froh, konnten wir zum WM-Auftakt endlich mal drei Punkte holen. Das ist uns in den letzten vier Anläufen ja nie gelungen. Der Start war optimal mit dem super Pass von Roman Josi, der Kevin Fiala geschickt hat. Der hat dann das frühe 1:0 geschossen, was uns Vieles erleichtert hat. Wir kamen dann auf eine Welle und führten 4:0...

...was man vor zwei Jahren gegen Slowenien ja auch schon mal hatte und dann noch den Ausgleich kassierte...

...genau. Zum Glück ist uns das nicht noch einmal passiert. Wir haben unser Spiel über 60 Minuten durchgezogen. Speziell freut mich in diesem Zusammenhang, dass wir Reto Berras Shutout über die Runden gebracht haben. Die Jungs haben auch ganz am Schluss, beim Stand von 9:0, noch die gegnerischen Schüsse geblockt. Das zeigt den Charakter der Mannschaft. Es gibt immer noch einige Dinge, die wir verbessern müssen, aber das war sicher ein guter, erster Schritt.

Was kann man aus so einem Spiel mitnehmen in die nächste Aufgabe gegen Lettland - ausser dem sehr guten Gefühl?

Ich bin primär froh, dass wir alle Mann an Bord haben und keine Verletzungen zu beklagen haben. Wir sind auf dem richtigen Weg und haben auch in der Defensive nur wenig zugelassen. Wir kennen Lettland. Wir haben zweimal gegen sie gespielt vor einer Woche. Wir haben sie punkto Scheibenbesitz zweimal klar dominiert. Uns hat einfach ein wenig die Kaltblütigkeit vor dem Tor gefehlt. Darum ist es umso besser, dass gegen Italien viele Spieler Erfolgserlebnisse hatten und so Selbstvertrauen tanken konnten.

Was kann man von den Letten erwarten?

Sie spielen sehr hart und gradlinig. Sie stehen in der Defensive sehr kompakt. Deshalb werden wir versuchen müssen, sie auseinanderzuziehen und unsere Chancen zu erarbeiten.

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