Der ehemalige FCZ-Spieler Admir Mehmedi spielt heute in der 1. Bundesliga in Deutschland für Bayer Leverkusen. Trotz seines grossen Erfolges hat er seine Wurzeln nicht vergessen. 

Der 25-Jährige besucht einmal im Jahr Padalisht, ein Dorf in Mazedonien. Dort hat Mehmedis Vater bis 1983 gelebt und gearbeitet.

Bei seinem Besuch im Frühling 2016 lernt Mehmedi die Familie Mustafi kennen. Wie «TV Globi» berichtet, lebt die Familie in ärmlichen Verhältnissen. Sechs Personen müssen sich zwei Betten teilen. 

Für Mehmedi war dies «ein Stich ins Herz», wie er gegenüber dem «Blick» sagt. «Es hat reingeschneit und reingeregnet.»

Das Erlebnis hat den Nati-Star so berührt, dass er der Familie ein neues Haus baut und es ihnen schenkt. « Sie wissen ja, ein Haus zu bauen, ist nicht billig. Aber ich schätze, was ich habe. Und ich will, dass es den Mitmenschen auch gut geht», sagt Mehmedi.

In zwei bis drei Wochen soll das Haus fertig sein - also gerade rechtzeitig, für den kalten Winter in Mazedonien. (nim)