Das aussichtsreichste Schweizer Viererbob-Team um den Aargauer Steuermann Rico Peter stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im ersten Lauf und verpasste so den Finaldurchgang.

«Wir waren nicht schlecht unterwegs», sagt der Kölliker Bobpilot Rico Peter zum Sturz gegenüber «TeleM1». «Bis ich merkte, dass etwas gebrochen war, da ich nicht mehr lenken konnte.» Während der Bob anschliessend auf der Seite liegend unkontrolliert die Bahn hinunter raste, wurde Anschieber Thomas Amrhein mitgeschleift. Er brach sich beim Sturz das Schlüsselbein und wurde operiert.

Rico Peter brach sich einen Knochen an der Hand. Er ist aber trotzdem zuversichtlich: «Ich sollte eigentlich diese Woche schon wieder fahren können.» Nach der Operation könne er mehr sagen.

In St. Moritz geht es am Wochenende um wichtige Punkte. Deshalb will Rico Peter auch lädiert an den Start. Bis zu den Olympischen Spielen im Februar hofft er, dass sein bester Anschieber Thomas Amrhein wieder fit ist und sie in Südkorea dennoch jubeln können. (sga)