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Nach Doping-Sperre: Russland feiert «Non-Olympics» in Moskau

(Symbolbild)

Doping in Russland: Die Russen setzen mit einem «Non-Olympics»-Event ein Zeichen gegen den Entscheid des IOC

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In einem Moskauer Park veranstalteten russische Läufer am Sonntag ihre eigenen Spiele: Die «Non-Olympics». Damit trotzten sie dem Olympia-Ausschluss der einheimischen Leichtathleten im Zuge des Dopingskandals.

Mehr als 11’000 Kilometer von Rio entfernt fiel am Sonntag der Startschuss zu den «Non-Olympics».

In einem Moskauer Park feierten russische Läuferinnen und Läufer ihre eigenen Spiele und trotzten damit dem Olympia-Ausschluss der einheimischen Sportler im Zuge des Dopingskandals.

67 Leichtathleten sind unter den 111 gesperrten russischen Sportlern, die des Doping-Missbrauchs beschuldigt werden. Ihnen bleibt während der Olympiade in Rio nur das Zuschauen oder alternative Wettkämpfe.

Die russischen Läuferinnen und Läufer, die an den «Non-Olympics» in Moskau teilnehmen, wollen ein Zeichen setzen: «Diese Olympischen Spiele sind längst keine Feier des Sports mehr, sie sind ein politischer Wettbewerb», sagt eine Teilnehmerin.

Den russischen Athleten, die in Rio an den Start gehen, drücken die «Non-Olympics»-Teilnehmer derweil die Daumen: «Der Start war schon mal ganz gut. Mit unserem russischen Sportsgeist werden sie weiter stark sein. Nichts kriegt sie klein, sie werden weiterhin Medaillen gewinnen und somit unsere Flagge weiterhin im Stadion gehisst werden», sagt die ehemalige russische Olympiateilnehmerin Anastasia Kapachinskaya.

«Non-Olympics» in Moskau

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