Erstmals äusserten sich auch die direkt betroffenen Fahrer von Ferrari und Alfa Romeo Sauber dazu.

Ein Auszug von den Äusserungen. Räikkönen zum Wechsel: "Es war nicht mein Entscheid (Ferrari zu verlassen - Red.)." Warum zu Sauber? "Warum nicht? Es gibt nicht viele Autos, die auf dem gleichen Level fahren - das war immer schon so. Ich wollte zu Sauber. Mein Ziel ist es, Rennen zu fahren. Das ganze Drumherum interessiert mich nicht."

Charles Leclerc: "Ich erhielt den entscheidenden Anruf in der Nacht vor dem Rennen in Monza. Das war total verrückt. Schon als Kind träumte ich davon, Formel 1 zu fahren. Jetzt Ferrari-Fahrer zu sein, das übersteigt meine Erwartungen. Viele glauben, dass viel Druck auf mir lastet. Das stimmt aber nicht. Ich weiss, ich muss liefern. Schon in den Trainings. Wenn das Auto siegfähig ist, will ich auch um Siege und den Titel fahren. Eine Nummer-2-Klausel existiert in meinem Vertrag nicht."

Sein kommender Teamkollege Sebastian Vettel sagte: "Charles ist ein guter und schneller Junge. Im Moment denke ich aber nicht an die nächste Saison, sondern nur an das Rennen vom Sonntag." Vettel liegt in der WM sieben Rennen vor Saisonende 30 Punkte hinter Mercedes-Champion Lewis Hamilton.