Es gibt aber auch positive Nachrichten für den 26-jährigen Emmentaler: Die fünfstündige Operation an Arm und Ellbogen nach seinem unverschuldeten Sturz in Valencia - der Thailänder Ratthapark Wilairot hatte ihn abgeschossen - ist gut verlaufen. Dr. Marc Mettler, Chefarzt im Spital Münsingen, sagt, dass Tom "die volle Beweglichkeit im rechten Arm wiedererlangen und keine bleibenden Schäden davontragen wird". Aber Dr. Mettler betonte auch, dass die Heilungsfrist rund 8 bis 12 Wochen dauern wird.

Das heisst für Lüthi, dass er beim WM-Start in Katar (7. April) und am 21. April in Austin (USA) fehlen wird. Teamchef Daniel M. Epp wird sich nun rasch nach einem geeigneten Ersatzpiloten umschauen. Dieser soll schon Ende März bei den letzten offizellen Tests in Jerez die Entwicklung des Suter-Motorrads weiterführen und auch die ersten beiden Rennen bestreiten.

Lüthi war somit der grosse Abwesende bei den zweiten offiziellen Moto2-Testfahrten im spanischen Jerez, die noch bis Donnerstag andauern. Im internen Schweizer Duell verlor der Zürcher Oberländer Randy Krummenacher (Tages-18.) auf seinen neuen Suter-Teamkollegen Dominique Aegerter (16.) im Gegensatz zu den Tests letzte Woche in Valencia nicht mehr 1,3, sondern nur noch deren 0,5 Sekunden. Tagesschnellster war der spanische Suter-Pilot Nicolas Terol.