Adrian Sutil, der neue Teamkollege von Esteban Gutierrez im Sauber-Ferrari-Team, beklagte wie schon am Donnerstag einen Ausrutscher, was am Freitag zu einer von nur drei roten Flaggen geführt hat. Der Deutsche kam mit dem Sauber C33 in der letzten Schikane rückwärts von der Strecke. Die Teamverantwortlichen liessen ausrichten, dass die Probleme mit der elektronisch gesteuerten Bremse schuld daran waren.

Felipe Massa erzielte im Williams-Mercedes, als die Strecke in der letzten Stunden abzutrocknen begann, die Bestzeit. Der Brasilianer war knapp eine Sekunde schneller als sein letztjähriger Teamkollege Fernando Alonso im Ferrari.

Nur 21 Testrunden in vier Tagen - im Weltmeister-Team Red Bull-Renault läuten die Alarmglocken, was mit dem Test-Abbruch um 13.37 Uhr unterstrichen wurde. Teamchef Christian Horner erklärte: "Die verschiedenen Probleme von Renault, aber auch die Kühlprobleme unsererseits haben Fortschritte unterbunden. Es waren ganz schwierige Tage, aber ich bin überzeugt, dass wir hier von Hürden sprechen, die wir bis zum Bahrain-Test überwinden können."

Jerez de la Frontera (Sp). Vierter und letzter Testtag. 1. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes, 1:28,229 (86 Runden). 2. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 0,916 Sekunden zurück (115). 3. Daniel Juncadella (Sp), Force India, 1,228 (81). 4. Kevin Magnussen (Dä), McLaren-Mercedes, 2,577 (110). 5. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 2,593 (41). 6. Jules Bianchi (Fr), Marussia, 3,993 (25). 7. Adrian Sutil (De), Sauber-Ferrari, 8,342 (69). 8. Nico Rosberg (De), Mercedes, 8,722 (91). 9. Kamui Kobayashi (Ja), Caterham, 14,964 (54). 10. Daniil Kwjat (Russ), Toro Rosso-Renault, 15,787 (9). 11. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault, 17,145 (7). - 11 Fahrer im Training.