Unfall

Schumis Helmkamera lief während des Unfalls - Ermittler hoffen auf Klärung

Die Unfallstelle in Méribel

Die Unfallstelle in Méribel

Die Helmkamera von Formel-1-Legende Michael Schumacher lief zum Zeitpunkt seines schweren Skiunfalls. Die Bilder könnten nun helfen, die Umstände des schweren Unfalles zu erhellen.

Die Bilder könnten ausgewertet werden, liessen französische Ermittlerkreise gegenüber der Nachrichtenagentur AFP verlauten. Es handle sich um ein «wichtiges Dokument» für die Ermittler.

Auch andere französische Medien berichten, dass auf der Helmkamera Bilder sind. Die Familie von Schumacher hatte die Kamera letzte Woche den Ermittlern zur Verfügung gestellt. Sie erhoffen sich davon genauere Hinweise zur Geschwindigkeit des Verunglückten und den Sichtverhältnissen zum Zeitpunkt des Unfalls.

Es gibt vom Unfall vermutlich noch weitere Aufnahmen. Ein deutscher Urlauber will zum Zeitpunkt des Sturzes an der Unglücksstelle zufälligerweise Aufnahmen gemacht haben. Darauf soll Schumi zu sehen sein, wie er «gemächlich» fährt, so der Zeuge gegenüber «spiegel.de».

Der Wahlschweizer hatte sich am 29. Dezember beim Skifahren in Méribel schwere Kopfverletzungen zugezogen, wurde bisher zweimal operiert und liegt im Krankenhaus in Grenoble weiter im künstlichen Koma.

Die französische Justiz untersucht den Fall. Sie hat bereits mehrere Zeugen befragt, darunter auch den 14-jährigen Sohn von Michael Schumacher. (rsn)

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