Formel 1
Schumi flog 10,4 Meter durch die Luft, bevor er mit dem Kopf aufschlug

Seit 52 Tagen liegt Michael Schumacher schon im Koma. Aus dem Bericht der Staatsanwaltschaft geht nun hervor, was beim Unfall wirklich passierte. Schumi flog 10,4 Meter durch die Luft, bevor er aufschlug.

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Schumi flog 10,4 Meter durch die Luft, bevor er aufschlug
Journalisten warten auf Neuigkeiten zum Skiunfall von Michael Schumacher

Keystone

In der schriftlichen Mitteilung der Staatsanwaltschaft werden neue Details zum Unfall am 29. Dezember im französischen Ski-Gebiet von Méribel enthüllt. Unter anderem fanden die Ermittler heraus, dass Schumi exakt 10,4 Meter durch die Luft geflogen sein muss.

Der Formel-1-Rekordweltmeister fuhr viereinhalb Meter links der roten Piste «Chamois», als er stürzte. Den Sturz verursacht hat ein Felsen, der unter dem Neuschnee «versteckt» war.

Schumi traf mit dem Ski so unglücklich auf den Felsen, dass er von dort in die Luft katapultiert wurde. 10,4 Meter weiter unten schlug er mit dem Kopf auf einem weiteren Felsen auf, berichtet «bild.de». Der Helm zerbrach dabei in mehrere Teile.

Schumi erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und liegt seither in der Uni-Klinik in Grenoble im Koma.

Staatsanwalt Patrick Quincy abschliessend: «Der Unfall ereignete sich ausserhalb der Piste. Die Beschilderung, Markierung, Pfostensetzungen und die Beschreibungen am Rand der Piste entsprechen geltenden französischen Normen.»