Gegen den entfesselten Hamilton hatte auch Rosberg diesmal keine Chance. Der Weltmeister war auf seiner besten Runde sechs Zehntel schneller als der Deutsche. Rosberg seinerseits lag acht Zehntel vor dem drittplatzierten Brasilianer Felipe Massa im Williams, was die erwartete Überlegenheit des Teams Mercedes in aller Deutlichkeit aufzeigt. Die zweite Startreihe komplettiert Sebastian Vettel, der damit die Fortschritte bestätigte, die Ferrari vor allem im Bereich des selbst gebauten Antriebsstrangs gemacht hat. Hamilton sicherte sich für den Grand Prix von Australien nach 2008, 2012 und dem Vorjahr zum vierten Mal den besten Startplatz. Insgesamt steht er zum 39. Mal auf dem besten Startplatz.

Für die Fahrer des Teams Sauber verlief das Qualifying unterschiedlich. Felipe Nasr verpasste den Sprung ins Finale der besten zehn um lediglich sieben Hundertstel. Der Brasilianer, der sein Debüt in der Formel 1 von Startplatz 11 in Angriff nehmen wird, deutete damit die deutlich verbesserte Performance des Autos im Vergleich mit dem Vorgänger-Modell an. Für Marcus Ericsson dagegen bedeutete der erste Teil des Qualifyings Endstation. Der Schwede muss sich im Feld der 18 Fahrer mit Startposition 16 zufriedengeben.

Melbourne. Grand Prix von Australien. Startaufstellung: 1 Lewis Hamilton (Gb), Mercedes. 2 Nico Rosberg (De), Mercedes. 3 Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes. 4 Sebastian Vettel (De), Ferrari. 5 Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari. 6 Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes. 7 Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault. 8 Carlos Sainz (Sp), Toro Rosso-Renault. 9 Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Mercedes. 10 Pastor Maldonado (Ven), Lotus-Mercedes. - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 11 Felipe Nasr (Br), Sauber-Ferrari. 12 Max Verstappen (Ho), Toro Rosso-Renault. 13 Daniil Kwjat (Russ), Red Bull-Renault. 14 Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes. 15 Sergio Perez (Mex), Force India-Mercedes. - Nach dem ersten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 16 Marcus Ericsson (Sd), Sauber-Ferrari. 17 Jenson Button (Gb), McLaren-Honda. 18 Kevin Magnussen (Dä), McLaren-Honda. - 18 Fahrer im Training.