Aegerter gelang wie so oft ein Blitzstart, der ihn nach zwei Kurven von Startplatz 11 auf Rang 6 katapultierte. In der vierten von zwanzig Runden hatte sich der WM-Fünfte Landsmann Tom Lüthi geschnappt, der von Startplatz 4 aus ins Rennen gegangen war und zuvor zwei Runden auf dem 2. Rang gelegen hatte.

Gemeinsam versuchten die beiden Schweizer zusammen mit Moto3-Weltmeister Maverick Viñales die Lücke auf das Spitzen-Trio zu schliessen - erfolglos. Nach zwei Dritteln wurde Aegerter gar die Schwarze Flagge wegen Motorproblemen und Ölverlust gezeigt. Damit wurde nichts daraus, den Rekord von Luca Cadalora einzustellen, der zwischen 1990 und 1992 35 Mal in die Punkteränge gefahren war.

Tom Lüthi verpasste das Podest um 2,6 Sekunden und war bester Suter-Pilot. Drei Kalex-Piloten standen auf dem Podest: Esteve Rabat (Sp), der vier Hundertstel schneller war als Takaaki Nakagami (Jap) und 1,059 Sekunden als Mika Kallio (Fi).

Ebenfalls einen guten Start erwischte Randy Krummenacher von Rang 22 aus und wurde mit zwei WM-Punkten und Rang 14 belohnt. Aegerters Teamkollege Robin Mulhauser, im Qualifying noch Letzter, steigerte sich im 35-köpfigen Moto2-Feld auf Rang 23.

Seinen ersten Sieg in der Moto3 feierte nach einem packenden Kampf einer Achtergruppe der 19-jährige Australier Jack Miller vor den spanischen Honda-Piloten Alex Marquez und Efren Vazquez.