Der 28-jährige Emmentaler und der 23-jährige Oberaargauer, die nächste Saison zusammen spannen und im Partnerteam neu auf einer Kalex unterwegs sein werden, verloren auf die Bestzeit des spanischen WM-Leaders Esteve Rabat gut eine halbe Sekunde.

Drittbester Schweizer war bei angenehmen Bedingungen mit 23 Grad Lufttemperatur nicht etwa Randy Krummenacher, der als 26. fast zwei Sekunden verlor, sondern Aegerters Teamkollege Robin Mulhauser auf Rang 20. Das ist die beste Trainingsleistung des 22-jährigen Freiburgers, auf die Top Ten fehlten ihm nur gerade eine halbe Sekunde.

Krummenacher, der immer noch keinen Vertrag für 2015 unterschrieben hat, verzeichnete am Vormittag einen heftigen Sturz: Fahrer okay, Maschine schrottreif. In stundenlanger Arbeit konnten die Mechaniker den Suter-Töff wieder fahrbereit, aber halt nicht schnell genug machen.

Überraschend dominierten in den ersten beiden MotoGP-Trainings nicht die Honda- oder Yamaha-Fahrer, sondern die italienischen Ducati-Piloten. Am Vormittag war Andrea Iannone der Schnellste, am Nachmittag sicherte sich Andrea Dovizioso die Bestzeit vor Weltmeister und WM-Leader Marc Marquez. Dessen jüngerer Bruder Alex landete in der Moto3 ebenfalls auf Rang 2 hinter seinem Honda-Teamkollegen Alex Rins.