Lüthi drehte seine schnellste Runde des Tages ganz am Schluss des zweiten freien Trainings. Doch die Fortschritte gegenüber der ersten Trainingssession am Morgen waren nur minimal. Der 125-ccm-Weltmeister von 2005 kämpft mit Chattering-Problemen und hat für Samstag - genau gleich wie Aegerter - noch einiges an (Abstimmungs-)Arbeit vor sich, um im Rennen am Sonntag konkurrenzfähig zu sein.

Erwartungsgemäss nicht ganz mithalten konnte WM-Debütant Robin Mulhauser. Der 21-jährige Westschweizer, als Ersatz für Randy Krummenacher (Gehirnerschütterung) aufgeboten, wurde nur 32. unter 33 Fahrern. Mulhauser büsste über vier Sekunden auf die Tagesbestzeit ein.

Schnellster in der MotoGP-Kategorie war am Freitag einmal mehr Marc Marquez. Der WM-Leader distanzierte den überraschend stark fahrenden Deutschen Stefan Bradl um 0,132 Sekunden. Dahinter reihten sich Marquez' Teamkollege Dani Pedrosa als Dritter und Titelverteidiger Jorge Lorenzo als Vierter ein. Als Siebenter verlor Valentino Rossi bereits fast eine Sekunde auf Marquez.

Für die Tagesbestzeit in der Moto3-Klasse sorgte der Spanier Alex Rins vor seinen Landsleuten Maverick Viñales (0,160 zurück) und Luis Salom. Der WM-Leader verlor 0,428 Sekunden.