Der 33-Jährige, dessen Deal am Donnerstag in Abu Dhabi verkündet werden soll, werde an der Seite des Briten George Russell starten und so nach acht Jahren wieder in der Königsklasse fahren. Für den Russen Sergej Sirotkin ist dann kein Platz mehr und dessen Teamkollege Lance Stroll fährt 2019 im Team Racing Point Force India, bei dem sein Vater einer der Investoren ist.

Kubica galt bis zu seinem schweren Rallye-Unfall im Februar 2011 als kommende Weltmeister-Hoffnung in der Formel 1. Der Pole war 2006 von BMW-Sauber engagiert worden und hatte 2008 in Kanada seinen einzigen Grand-Prix-Sieg und den einzigen für das Hinwiler Formel-Team gefeiert (vor Teamkollege Nick Heidfeld). Zur Saison 2010 wechselte er zu Renault. Anfang 2011 verunglückte er bei einer Rallye in Italien schwer und zog sich dabei eine Handverletzung zu, die ihn bis heute einschränkt.

Dennoch hatte er zuletzt immer wieder Testfahrten absolviert und war in diesem Jahr Ersatzpilot bei Williams. Ferrari soll ihm eine Rolle als Simulator-Fahrer angeboten haben. Kubica aber entschied sich nun offenbar für ein Formel-1-Comeback beim zuletzt sportlich abgeschlagenen Williams-Team.