Die Silberpfeil-Piloten mit dem Trainingsschnellsten Nico Rosberg und Lewis Hamilton setzten sich schon nach dem Start ab, brauchten für eine Runde knapp zwei Sekunden weniger als die gesamte Konkurrenz. Der Deutsche versuchte zwar einige Male in seinem 150. GP-Rennen den Briten von der Spitze zu verdrängen, musste ihn aber nach einem Drittel es Rennens ziehen lassen.

Erst als der Safety Car nach einem Unfall von Esteban Gutierrez im Sauber für sechs Runden auf die Strecke musste, konnten Rosberg und die weiteren Verfolger wieder aufschliessen. Beim Re-Start behauptete Hamilton seine Führung und gewann nach einem packenden Finish schiesslich mit einer Sekunde Vorsprung.

Hamilton verkürzte in der WM seinen Rückstand auf Leader Rosberg auf 11 Punkte (50:61). Der WM-Dritte, Nico Hülkenberg, liegt bereits 33 Zähler zurück.

Auch um die Ehrenplätze kams zu internen Duellen: Bei Force India-Mercedes setzte sich über 20 Sekunden Rückstand Sergio Perez (3.) gegen Nico Hülkenberg (5.) durch, der kurz vor Schluss noch von Daniel Ricciardo im Red Bull-Renault überholt worden ist. Der Australier schnappte sich den vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel (6.) nach der Safety-Car-Phase. Bei Williams-Mercedes liess Felipe Massa (7.) Valtteri Bottas (8.) hinter sich.

Auf den letzten beiden Punkterängen klassierten sich zwei ehemalige Weltmeister: Fernando Alonso im Ferrari vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen.

Keine Punkte und viel Pech im dritten Rennen für die Sauber-Piloten. Adrian Sutil, der nach einem Recontre im Qualifying mit Romain Grosjean (Lotus-Renault) auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden ist, rollte in der 14. Runde nach einer Berührung mit Marussia-Fahrer Jules Bianchi aus.

Teamkollege Esteban Gutierrez kurvte bis zur 41. Runde im hinteren Mittelfeld herum, als er von Pastor Maldonado im Lotus-Renault abgeschossen wurde und sich spektakulär überschlagen hat. Zum Glück blieb der Mexikaner unverletzt, sorgte wenigstens unfreiwillig für spannende Team-Duelle.

Einen Doppel-Ausfall beklagte auch McLaren-Mercedes mit Jenson Button und Kevin Magnussen.