Todesfall
Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot – er starb am Montag in Zürich

Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist am Montag im Alter von 70 Jahren in Zürich verstorben. Der Österreicher war Sport-Legende, Unternehmer und Sturkopf.

David Bernold
Drucken

Der Kämpfer Niki Lauda glaubte auch diesen Kampf gewinnen zu können. Er war grösster Zuversicht, nach einer im vergangenen Sommer nötig gewordenen Lungentransplantation den Weg in ein einigermassen normales Leben zurückzufinden. Im Oktober, beim Verlassen des Wiener Allgemeinen Krankenhauses, war er voller Hoffnung, seine Pläne umsetzen zu können.

Eine Grippe liess im Januar die Genesung zwar stocken und erforderte einen weiteren Spitalaufenthalt. Laudas Überzeugung tat dies aber keinen Abbruch. In seiner Grussbotschaft, die er anlässlich seines 70. Geburtstags am 22. Februar im österreichischen Fernsehsender ORF verbreitete, verstreute er auch die letzten Zweifel. "Ich komme wieder zurück. Es geht volle Pulle bergauf", hatte der Österreicher verkündet.

Es sollte anders kommen. Sein Körper, am Kopf durch Verbrennungen entstellt und durch Nierenverpflanzungen in den Jahren 1997 und 2005 bereits auf eine harte Probe gestellt, kapitulierte. Ein letztes Mal hatten sich die Spätfolgen des schrecklichen Unfalls im Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring am 1. August 1976 gezeigt - derart intensiv, dass auch die Lungentransplantation nicht mehr helfen konnte. Der Körper vergass nie, auch gut 42 Jahre danach nicht. Lauda hatte seinen letzten Kampf verloren. Er verstarb am Montag im Uni-Spital Zürich, in das er vor rund drei Wochen verlegt worden war.

Niki Laudas Karriere in Bildern:

Niki Lauda vor vier Jahren beim GP von Malaysia in Sepang. Der Österreicher verstarb am 20. Mai 2019 im Alter von 70 Jahren in Zürich.
26 Bilder
Abschied von einem grossen Champion: Niki Lauda.
Niki Lauda wurde 70 Jahre alt.
Der Österreicher war dreifacher Formel-1-Weltmeister (1975, 1977, 1984).
Lauda war später Pilot und Airline-Besitzer.
Die rote Kappe war sein Markenzeichen.
Lauda mit Ehefrau Birgit an den Laureus Sport Awards in Berlin 2016.
Lauda erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk.
Lauda (rechts) und sein Rivale James Hunt 1976. Es war die Saison von Laudas schrecklichem Unfall auf dem Nürburgring.
Die Formel-1-Legende Niki Lauda zieht sich beim Horrorunfall im Jahr 1976 auf dem Nürburgring schwerste Verbrennungen zu.
Der Rennfahrer war auch über einen Monat nach dem Unfall noch schwer gezeichnet. Niki Lauda an einer Pressekonferenz nur fünf Wochen nach der Feuerhölle.
Auch ein halbes Jahr nach dem Unfall waren die Spuren der Verbrennungen noch deutlich sichtbar.
Seine erste Station in der Formel 1 war 1971 das Team March.
Lauda fuhr für McLaren (1982 - 1985), Brabham (1978 - 1979), Ferrari (1974 - 1977), BRM (1973) und March (1971 - 1972).
Er feierte 25 GP-Siege und 54 Podestplätze.
Bei Ferrari war er Teamkollege von Clay Regazzoni.
Gehörten zu den erfolgreichsten Fahrer ihrer Zeit (von links): Regazzoni, Lauda und Emerson Fittipaldi im April 1974 auf dem Podest des Grand Prix von Spanien.
1979 gründete er die erste Lauda Air. 2003 folgte Flyniki.
Lauda im Cockpit des Airbus A320 im Rahmen des Erstfluges von Flyniki am Freitag, 28. November 2003, am Wiener Flughafen Schwechat.
Mit Laudamotion wollte der Unternehmer 2004 ins Leihwagenservice-Geschäft einsteigen. 2009 zog er sich zurück.
Der Selfmade-Millionär präsentiert 2015 sein Buch "Reden wir über Geld".
Eine Frohnatur war Niki Lauda nicht, dafür hatte er sein Herz auf der Zunge.
Lauda und Alain Prost.
Lauda und Michael Schumacher 1996.
Lauda und Nico Rosberg 2015.
Niki Lauda verstarb am 20. Mai 2019.

Niki Lauda vor vier Jahren beim GP von Malaysia in Sepang. Der Österreicher verstarb am 20. Mai 2019 im Alter von 70 Jahren in Zürich.

freshfocus

Verlieren. Dieses Wort hatte er gehasst. Lauda wollte schon in seiner Jugend zu den Gewinnern gehören. Er tat alles, um erfolgreich zu sein, stets davon beseelt, Autorennfahrer zu werden. Vom eingeschlagenen Weg liess er sich nicht mehr abbringen. Das Unverständnis aus seinem Elternhaus ignorierte er, die fehlende finanzielle Unterstützung akzeptierte er, zeitweilige Schulden nahm er auf dem Weg zur Stammkraft in der Formel 1 in Kauf.

Geizhals und Multimillionär

Diese Klammheit soll Laudas Umgang mit Geld bis zuletzt geprägt haben. Er war als Geizhals verschrien, der jeden Schilling beziehungsweise jeden Euro zweimal umgedreht haben soll. Die Sparsamkeit zahlt sich aus für seine Hinterbliebenen, die zweite Ehefrau Birgit, die Zwillinge Max und Mia, die zwei Söhne Lukas und Mathias aus erster Ehe mit Marlene und den unehelichen Sohn Christoph. Laudas Vermögen wird auf über 200 Millionen Euro geschätzt.

Andreas Nikolaus Lauda, wie er gemäss Taufschein heisst, hätte es sich einfacher machen können. Er stammte aus einer wohlhabenden Wiener Familie. Sein Vater war Papierfabrikant, der Grossvater sass im Führungsgremium einer Bank, der Urgrossvater war Berater des letzten österreichischen Kaisers. "Niki hat nicht im Sportteil einer Zeitung zu stehen, sondern im Wirtschaftsteil", hatte sein Grossvater einmal gesagt.

Seinem Enkel war das egal. Der Sturkopf liess sich nicht umstimmen. Er wollte mehr sein als der Sohn vermögender Eltern, er wollte sich nicht ins gemachte Nest setzen. Der von seinem Vater angedachte berufliche Werdegang mit dem Einstieg in die Firma war nichts für ihn. Lauda junior wollte frei sein, Entscheide selber treffen, seine Zukunft nicht fremdbestimmen lassen. Dafür nahm er sogar den Bruch mit seiner Familie in Kauf.

Niki Lauda zweifelte nie. Er war überzeugt davon, seinen Traum verwirklichen zu können, obwohl er nicht zu den talentiertesten Fahrern gehört hatte. Doch er verfolgte sein Ziel konsequenter als andere. Er schuf sich seine eigene Nische. Er hatte eine Mission und setzte sie ungemein erfolgreich um. Die Fähigkeit, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute für sich einzuspannen, half ihm dabei.

Zielstrebigkeit und Rätsel

Der Rennfahrer Lauda eckte bei seinen Konkurrenten nicht nur mit seiner Zielstrebigkeit an. Er gab Rätsel auf. Er war weder für Freund noch Feind richtig greifbar. Für viele war er ein Egoist und ein Eigenbrötler, der stets sich selber ins Zentrum stellte und sich als Mass aller Dinge sah. Ihm war das Nebenher egal. Entsprechend selten bis nie bemühte er sich, sympathisch zu wirken. Der Erfolg gab ihm recht. Die WM-Titel 1975, 1977 und 1984 sowie 25 Grand-Prix-Siege zeugen davon, dass Lauda sehr vieles richtig gemacht hat in seiner Karriere als Formel-1-Fahrer.

Lauda war ein Mann der Tat. Er entschied kurzfristig, oft aus einer Laune heraus. Dazu passt, dass er seinen ersten Rücktritt während eines Grand-Prix-Wochenendes, Ende September 1979 in Montreal, bekanntgab. Auf seinen Entschluss, "nicht mehr im Kreis herumfahren zu wollen", kam er drei Jahre später zurück und hängte als Fahrer von McLaren noch einmal vier Jahre an.

Die Formel 1 liess Lauda auch nach dem Ende der Aktiv-Karriere nie los. In den Neunzigerjahren war er bei Ferrari als Berater tätig. Bei der damals erfolglosen Scuderia leistete er seinen Beitrag zur Neuorganisation des Teams. Unter anderem war er an der Verpflichtung von Michael Schumacher auf die Saison 1996 hin hauptbeteiligt. Sein Weg im Automobilrennsport führte Lauda weiter zur damaligen Equipe von Jaguar, bei der er zu Beginn des neuen Jahrtausends vorerst als Rennleiter und später als Teamchef amtete. Im Herbst 2012 wurde Lauda zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Formel-1-Rennstalls von Mercedes berufen. Nur wenige Monate später verstärkte er seine Position mit dem Erwerb von zehn Prozent des Aktienkapitals zusätzlich.

Pilot und Geschäftsmann

Seinen ersten Rücktritt als Rennfahrer hatte Lauda zum Eintritt in die Geschäftswelt genutzt. 1979 gründete er die Lauda Air, die zwischenzeitlich mit einer Flotte von 22 Flugzeugen operierte, 2000 Angestellte beschäftigte und pro Jahr bis zu 800'000 Passagiere beförderte. Bei vielen dieser Flüge sass Lauda als ausgebildeter Linienpilot selber im Cockpit. 2004 ging das Unternehmen nach vielen Jahren partieller Partnerschaft vollumfänglich in den Besitz der Austrian Airlines über.

Schon ein Jahr früher hatte Lauda mit Niki beziehungsweise Flyniki eine weitere Fluggesellschaft ins Leben gerufen, die ihren Betrieb als Tochterunternehmen der insolventen Air Berlin im vergangenen Dezember eingestellt hat. Laudas neuestes Aviatik-Projekt trug den Namen Laudamotion. Diese Firma ist seit Beginn des Jahres zu 100 Prozent im Besitz der irischen Billigfluglinie Ryanair.

Auch als Geschäftsmann blieb Lauda vom Schicksal nicht verschont. Den Absturz einer Maschine der Lauda Air im Mai 1991 in Thailand, der 223 Menschenleben forderte, bezeichnete er stets als das schlimmste Ereignis seines Lebens. Der Tod so vieler unschuldiger Leute berührte ihn mehr als seine eigenen Rückschläge. Lauda war dann nicht mehr Eigenbrötler, Egoist oder Querdenker. Dann stand auch er für das Normale und Herkömmliche.

Verstorbene Prominente 2019:

22. Dezember: Wenige Wochen nach dem Tod von Köbi Kuhn trauert die Fussball-Schweiz um eine weitere Fussball-Legende: Fritz Künzli.
65 Bilder
22. Dezember: Fussball-Legende stirbt im Alter von 73 Jahren.
30. Dezember: Der deutsche Schauspieler Jan Fedder stirbt im Alter von 64 Jahren in Hamburg.
Fedder ist vor allem bekannt aus der ARD-Serie "Großstadtrevier", in der er einen Hamburger Polizisten spielte.
13. Dezember: Der deutsche Schauspieler Gerd Baltus stirbt im Alter von 87 Jahren in Hamburg. Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, vor allem als Seriendarsteller war er gefragt.
9. Dezember: Marie Fredriksson, Sängerin der Band Roxette, starb an Krebs.
7. Dezember: Schauspieler Ron Leibman ist an einer Lungenentzündung 82-jährig gestorben.
26. November: Der frühere Nati-Trainer Köbi Kuhn ist nach langwieriger schwerer Krankheit 76-jährig gestorben.
11. Oktober: Der US-amerikanische Schauspieler Robert Forster ist an den Folgen eines Hirntumors gestorben.
02. Oktober: Der Schlagerstar Karel Gott erliegt seinem Krebsleiden. Er verstarb im Alter von 80 Jahren.
26. September: Der frühere französische Präsident Jacques Chirac ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chirac sei im Kreis seiner Angehörigen gestorben.
6. September: Der ehemalige Machthaber von Simbabwe, Robert Gabriel Mugabe, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er amtete von 1987 bis 2017 als Präsident des afrikanischen Staats.
21. August: Die Schweizer Schauspielerin und Sängerin Ines Torelli ist in ihrer Wahlheimat Kanada im Alter von 88 Jahren gestorben. Als Schauspielerin war sie für ihre Rolle in "Die kleine Niederdorfoper" und als Sängerin für "Gigi vo Arosa" bekannt.
5. August: Die amerikanische Autorin Toni Morrison ist mit 88 Jahren gestorben. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.
22. Juli: Art Neville, Bandleader der Neville Brothers und The Meters, starb in New Orleans 81-jährig. Er war ein Wegbereiter des Funk.
22. Juli: Die Schriftstellerin und Trägerin des Büchnerpreises Brigitte Kronauer ist nach schwerer Krankheit am Montagvormittag gestorben.
Nacht vom 18. auf 19. Juli: Enrico Scacchia, in den Achtzigerjahren der schillerndste Schweizer Profiboxer, verstirbt nach Angaben seiner Familie in Bern nach langjähriger Krankheit im Alter von erst 56 Jahren. Der frühere Top-Boxer litt bereits seit eineinhalb Jahrzehnten an Leukämie und Lymphdrüsenkrebs.
9. Juli: Ross Perot, einstiger Präsidentschaftskandidat in den USA, ist 89-jährig gestorben.
2. Juli: Trauer um Costa Cordalis. Der Schlagerstar verstarb im Alter von 75 Jahren. Berühmt wurde der Deutsche mit griechischen Wurzeln mit seinem Schlagerhit «Anita» im Jahre 1976.
27. Juni: In Europa war er vor allem als Vater Willie Tanner in der US-Serie «Alf» bekannt - im Alter von 75 Jahren ist der US-Schauspieler Max Wright verstorben.
17. Juni: Ägyptens früherer Präsident Mohammed Mursi brach im Alter von 67 Jahren bei einer Gerichtsanhörung zusammen und verstarb später im Spital. Als erster frei gewählter Präsident Ägyptens kam er 2012 an die Macht. Nach Massenprotesten stürzte ihn das Militär im Juli 2013. Seitdem sass er im Gefängnis. Mursi gehörte den islamistischen Muslimbrüdern an, die heute in Ägypten verboten sind.
6. Juni: Blues-Musiker Dr. John starb mit 77 Jahren an einem Herzinfarkt.
20. Mai: Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren in Zürich verstorben. Der Österreicher war Sport-Legende, Unternehmer und Sturkopf.
Zur Formel-1-Legende wurde Lauda mit diesem Unfall am Nürburgring am 1. August 1976 (...)
(...) Lauda wurde durch Verbrennung entstellt und lag vier Tage im Koma. Am GP von Italien – 42 Tage nach seinem Horror-Unfall – feierte er sein Comeback. Das Bild zeigt ihn an der Pressekonferenz an jenem GP.
19. Mai: Der frühere Churer Bischof Amédée Grab ist verstorben. Grab verschied im Alter von 89 Jahren in Roveredo im südbündnerischen Misox. Er war im Februar 2007 nach achteinhalb Jahren als Oberhirte der Diözese Chur altershalber aus dem Bischofsamt ausgeschieden.
13. Mai: Hollywood-Legende Doris Day verstirbt im Alter von 97 Jahren. Die Sängerin und Schauspielerin wurde in den 50er-Jahren berühmt.
Doris Day war in den 60er-Jahren der grösste Film- und Musikstar in Hollywood. Unvergesslich bleibt, wie sie im Hitchcock-Klassiker «Der Mann, der zu viel wusste» (1956) das Lied «Que Sera Sera» sang.
21. April 2019: Die deutsche Schauspielerin Hannelore Elsner stirbt im Alter von 76 Jahren. Die Charakterdarstellerin galt als eine der grossen Diven des deutschen Nachkriegsfilms. Sie wirkte in mehr als 200 Fernseh- und Kinofilmen mit.
Im Fernsehen war Elsner in der ARD-Serie «Die Kommissarin» (1994-2006) sehr erfolgreich. Zu ihren Erfolgen im Kino gehörte «Die Unberührbare» (2000).
25. April: Michael Wolf: Der preisgekrönte deutsche Fotograf Michael Wolf ist 64-jährig verstorben. Der in München geborene und in den USA und Kanada aufgewachsene Wolf ist bekannt für seine Bilder der grössten Metropolen der Welt, insbesondere Hongkong, wo er seit 1994 lebte.
20. April: Karl Grob, einer der grossen Schweizer Goalies der Siebzigerjahre, starb mit 72 Jahren nach einem Organversagen im Triemlispital Zürich.
Karl Grob spielte von 1967 bis 1987 für den FC Zürich. Mit 513 Spielen ist Grob der Rekordspieler in der Geschichte des FCZ. Er gewann mit dem FCZ fünfmal den Meistertitel und feierte vier Cupsiege.
2. April: Franz Weber: Der Natur-, Tier-, Landschafts- und Kulturgutschützer Franz Weber starb im Alter von 91 Jahren. Weber gilt als Vater der Zweitwohnungsinitiative.
31. März: Nipsey Hussle: Der Grammy-nominierte US-Rapper Nipsey Hussle (33) ist in Los Angeles erschossen worden. Der Rapper war lange Zeit wenig bekannt. Hip-Hop-Mogul Jay-Z kaufte ihm dann 100 seiner Mixtapes für jeweils 100 Dollar ab. Hussles erstes Album «Victory Lap» war im Februar für einen Grammy als bestes Rap-Album nominiert.
30. März, Tania Mallet: Sie spielte im James-Bond-Film "Goldfinger" die Geliebte des Geheimagenten. Sie starb im Alter von 77 Jahren. Sie war eines der angesagtesten Modells der frühen 1960er-Jahre.
Tania Mallet in "Goldfinger". Es war ihre einzige Filmrolle.
18. März 2019: Mit Marcel Meili (rechts) verliert die Schweizer Architekturszene einen ihrer prägendsten Vertreter. Laut der Zeitschrift "Hochparterre" erlag der 1953 in Küsnacht im Kanton Zürich geborene Architekt einem Krebsleiden.
7. März 2019: Hal Blaine, legendärer Schlagzeuger bei Dutzenden Hits von Frank Sinatra, Elvis Presley, den Beach Boys und vielen anderen ist bereits am Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben.
4. März: Keith Flint: Der Frontmann und Sänger der englischen Band «The Prodigy» schied freiwillig aus dem Leben. Er verstarb im Alter von 49 Jahren. Als Sänger der Elektro-Rockgruppe wurde der exaltierte Flint in den 1990er-Jahren weltbekannt. Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt.
Luke, Perry, 4. März: Der US-Schauspieler Luke Perry wurde bekannt durch die TV-Serie "Beverly Hills, 90210". Am 4. März verstarb er in einem Spital in Kalifornien an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben. Der zweifache Vater wurde 52 Jahre alt. Zuletzt spielte Perry in der Serie "Riverdale" mit, die auf Netflix läuft.
Dieter Behring, 4. März 2019: Der wegen Betrugs verurteilte Finanzjongleur Dieter Behring ist nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Basler Financier sollte eine mehrjährige Freiheitsstrafe verbüssen.
André Previn, 27. Februar 2019: Der deutsch-amerikanische Pianist, Komponist und Dirigent André Previn ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Ausnahmemusiker starb in seinem Zuhause im New Yorker Stadtteil Manhattan.
Monica Gubser, 27. Februar 2019: Monica Gubser hat im reiferen Alter als Schauspielerin Berühmtheit erlangt ( «Die Herbstzeitlosen», «Die letzte Pointe», «Lüthi & Blanc»). Nun ist sie 88-jährig überraschend gestorben.
Mark Hollis, 25. Feburar 2019: Mit seiner 80er-Jahre-Band Talk Talk war Mark Hollis auf dem Weg zum Weltstar. Dann schwenkte er um zu einer für viele Fans rätselhaften Musik jenseits von Pop und Rock. Gut 20 Jahre nach seinem Verstummen ist Hollis mit 64 gestorben - hoch verehrt als Avantgardist.
Uriella, 24. Februar 2019: Erika Hedwig Bertschinger-Eicke, bekannt als Fiat-Lux-Sektenführerin Uriella, ist fünf Tage nach ihrem 90. Geburtstag in Ibach im Schwarzwald, wo sie die letzten zehn Jahre zurückgezogen lebte, gestorben.
Karl Lagerfeld, 19. Februar 2019: Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist mit 85 Jahren gestorben.
Schwarze Sonnenbrille, weisser Mozartzopf, steifer Vatermörderkragen und Ringe an jedem Finger: So kannte Lagerfeld die ganze Welt. Seinen fast schon maskenhaften Stil hat er zu seinem Markenzeichen gemacht.
Legendär waren Lagerfelds Aussprüche. Über seine Haut sagte er: "Ich gehe nicht mehr in die Sonne. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte."
Bruno Ganz, 16. Februar: Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er erlag einem Krebsleiden.
Bruno Ganz galt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler der Gegenwart. Er verstarb in seinem Zuhause in Zürich.
Bruno Ganz als Adolf Hitler im Film "Der Untergang". Für diese Interpretation erhielt er zahlreiche Lorbeeren.
Er spielte auch diese Rolle grossartig: Bruno Ganz in «Heidi» als Alpöhi mit Heidi und dem Geissenpete.
Tomi Ungerer, 9. Februar: Der französische Zeichner und Karikaturist Tomi Ungerer ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Der vor allem für seine Kinderbücher bekannte Elsässer starb in Irland im Haus seiner Tochter.
Albert Finney, 8. Februar: Der mehrfach für einen Oscar nominierte Schauspieler Albert Finney ("Erin Brockovich") ist nach kurzer Krankheit gestorben. Der Brite wurde 82-jährig.
Rolf Ammann, 7. Februar: Der Aargauer «Schuhkönig» Rolf Ammann aus Oberentfelden verstarb in den Bündner Bergen. Sein Unternehmen Ammann & Co. machte sich unter seiner Ägide einen Namen mit Kampfstiefeln für die Armee und Sicherheitsschuhen für Uniformierte. Ammann-Schuhe gibt es noch heute, einfach produziert in Italien.
Rosamunde Pilcher, 7. Februar: Die britische Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher ("Die Muschelsucher") ist nach einem Schlaganfall gestorben. Sie wurde 94 Jahre alt.
Rudi Assauer, 6. Februar: Der langjährige Schalke-Manager Rudi Assauer ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Der einst mächtige Manager der Königsblauen starb an Alzheimer.
Matti Nykänen, 3. Februar: Das Bild zeigt die Skispringen-Legende aus Finnland im Jahr 2012, von seinem turbulenten Leben gezeichnet.
Matti Nykänen gewinnt 1988 drei Mal Gold an den Olympischen Winterspielen.
Matti Nykänen im Februar 1984 als 20-Jähriger auf dem Weg zum Gewinn seiner ersten Olympia-Goldmedaille in Sarajevo.
James Ingram, 29. Januar: Er arbeitete mit Musikgrössen wie Ray Charles, Quincy Jones und Michael Jackson: US-Soulsänger, Songwriter und zweifache Grammy-Preisträger James Ingram ist tot. Schauspielerin und Sängerin Debbie Allen, eine langjährige Bekannte und Kollegin (im Bild), bestätigte Ingrams Tod am 29. Januar 2019. Ingram wurde 66 Jahre alt.
Michel Legrand, 25. Januar: Der mit drei Oscars ausgezeichnete französische Filmkomponist Michel Legrand starb im Alter von 86 Jahren in Paris. In seiner mehr als 50 Jahre währenden Karriere errang Legrand Weltruhm und arbeitete mit Stars wie Ray Charles, Frank Sinatra, Edith Piaf und Charles Trenet. Bekannt wurde er unter anderem durch die Filmmusik zu "Die Regenschirme von Cherbourg" und "Yentl".
Aniello Fontana, 20. Januar: Der FC Schaffhausen trauert um seinen Präsidenten. Der 71-Jährige hat den «schweren Kampf gegen seine Krankheit verloren und ist am Sonntagabend» verschieden, wie sein Verein mitteilte. Fontana kämpfte schon längere Zeit gegen eine schwere Tumorerkrankung. Wegen einer Thrombose wurde er ins Spital gebracht, wo er an einem Kreislaufversagen verstarb.
Pio Corradi, 1. Januar: Der Schweizer Kameramann Pio Corradi arbeitete mit zahlreichen renommierten Regisseuren zusammen und drehte mehr als 100 Spiel- und Dokumentarfilme. Corradi starb am Neujahrstag im Alter von 78 Jahren.

22. Dezember: Wenige Wochen nach dem Tod von Köbi Kuhn trauert die Fussball-Schweiz um eine weitere Fussball-Legende: Fritz Künzli.

KEYSTONE/AXA k_tk

Aktuelle Nachrichten