Magnussen war um über eineinhalb Sekunden schneller der letztjährige Sauber-Pilot Nico Hülkenberg im Force India. Der Deutsche und der Däne waren die beiden einzigen Fahrer, die mit superweichen Reifen gefahren sind.

Einen Aufwärtstrend gabs bei Red Bull-Renault, das bei allen bisherigen Testfahrten mit grossen Kühlungsproblemen zu kämpfen hatte. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel konnte in Manama mit 58 Runden mehr Kilometer abspulen als das Team an allen fünf bisherigen Testtagen 2014 zusammen. Dass mit 5,430 Sekunden Rückstand nur Tagesrang 7 herausschaute, war nur nebensächlich.

Erstmals mit kleinen Problemen zu kämpfen hatte Mercedes: Nico Rosberg musste zweimal unfreiwillig eine Pause einlegen, weil mit dem Öl- und Wasserdruck etwas nicht stimmte. Und im Sauber-Team kämpfte auch Esteban Gutierrez (9. Rang; 5,807 zurück) mit Problemen des Bremssystems.

Die Testfahrten in Bahrain dauern noch bis Samstag und nächste Woche von Donnerstag bis Samstag; der WM-Start erfolgt am 16. März mit dem GP von Australien in Melbourne.

Manama. Offizielle Testfahrten. 2. Tag: 1. Kevin Magnussen (Dä), McLaren-Mercedes, 1:34,910 (45 Runden). 2. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes, 1,535 Sekunden zurück (59). 3. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1,606 (96). 4. Nico Rosberg (De), Mercedes, 2,055 (84). 5. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes, 2,418 (115). 6. Kamui Kobayashi (Caterham-Renault), 4,945 (65). 7. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 5,430 (58). - Ferner: 9. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber-Ferrari, 5,807 (55). - 11 Fahrer im Training.