Wie erwartet war der Auftakt in die Langstrecken-WM in Belgien nach dem Rückzug von Porsche vom Toyota-internen Machtkampf geprägt. Mit dem ehemaligen Sauber-Piloten Kamui Kobayashi, dem Briten Mike Conway, und dem Argentinier José Maria Lopez fuhren die ärgsten Konkurrenten von Alonso, Buemi und Nakajima ebenfalls für Team Toyota - dem nunmehr einzigen Werkteam der höchsten Kategorie LMP 1.

Während sich an der Spitze des Rennens die beiden Toyota ein Duell auf Augenhöhe boten, nach sechs Stunden Fahrzeit gaben gerade einmal 1,4 Sekunden den Ausschlag zu Gunsten von Alonso und Co., fuhr in deren Schatten Neel Jani gemeinsam mit dem Deutschen André Lotterer und dem Brasilianer Bruno Senna für Rebellion als Dritter aufs Podest. Jani kehrte auf diese Saison nach vier Jahren bei Porsche zu Rebellion zurück, nachdem er zuvor von 2010 bis 2013 bereits beim Westschweizer Team unter Vertrag gestanden hatte.

Alonsos Terminplan ist durch die Doppelbelastung Formel 1 und Langstrecken-WM gut ausgefüllt. Bereits am kommenden Wochenende steht der Asturier in der Formel 1 am Grand Prix von Barcelona wieder im Einsatz.