Lange Zeit führte der Spanier Esteve Rabat die Zeitenliste an, ehe er am Schluss noch von zwei Piloten überholt wurde. Der Deutsche Sandro Cortese war auf seiner Kalex Schnellster, aber nur 0,016 Sekunden vor Dominique Aegerter, der mit 20 Runden am längsten aller Piloten auf der Strecke war und eine ganze GP-Distanz abspulte.

Tom Lüthi musste sich wie schon am ersten Trainingstag am Donnerstag von seinem Landsmann geschlagen geben und belegte mit 0,364 Sekunden Rückstand Rang 6. Randy Krummenacher liegt mit schon 1,642 Sekunden Rückstand auf Rang 25, während der vierte Schweizer, Robin Mulhauser als Vorletzter (34.) fast viereinhalb Sekunden einbüsste.

In der MotoGP heizen die Piloten der Open-Class, die mit einigen Vorteilen gegenüber den Werkteams fahren dürfen, den Stars tüchtig ein: Aleix Espargaro erzielte auf seiner Forward-Yamaha die Bestzeit vor Ducati-Pilot Andrea Iannone. Die WM-Favoriten kamen nur auf die Ränge 5 (Marc Marquez), 7 (Jorge Lorenzo), 9 (Valentino Rossi) und 10 (Dani Pedrosa).

In der Moto3 fuhr der Italiener Romano Fenati mit 2:06,121 Minuten auf seiner KTM so schnell wie noch kein Pilot der kleinsten Klasse auf dem 5,38 km langen Wüstenkurs.