Im entscheidenden Mixed-Doppel unterlagen Belinda Bencic und Roger Federer den beiden Franzosen im "Fast4 Tennis"-Format gespielten Mixed-Doppel 2:4, 2:4. Bencic trat nicht mehr ganz so stark auf wie gegen Grossbritannien und Deutschland und kassierte in beiden Sätzen das entscheidende Break.

Die Schweiz verlor damit die Begegnung 1:2, womit Frankreich am Samstag im Final Gegner der USA sein wird. Federer hatte sein Einzel gegen Richard Gasquet 6:1, 6:4 gewonnen, Bencic verlor ihre Partie gegen Mladenovic 4:6, 6:2, 3:6.

Federer überzeugte im Einzel

Federer bot zum Auftakt der Begegnung gegen Gasquet eine von A bis Z überzeugende Leistung. Die Partie war eine Demonstration des Baselbieters und der Beleg, dass der 35-Jährige auch nach seiner halbjährigen Absenz aufgrund von Knieproblemen nichts von seiner Klasse eingebüsst hat.

Federer schlug hervorragend auf, servierte elf Asse und musste keinen einzigen Breakball abwehren. Mit der Vorhand gelang ihm Winner um Winner, und auch am Netz glänzte der Schweizer, der aufgrund seiner Pause im Ranking auf Rang 16 abgerutscht ist.

In den drei Partien gegen Daniel Evans, Alexander Zverev und gegen Gasquet deutete Federer an, dass nach seinem Comeback wieder mit ihm zu rechnen sein wird. "Ich könnte nicht zufriedener sein", sagte der 17-fache Grand-Slam-Sieger. Er spüre den Ball immer besser und bewege sich von Spiel zu Spiel immer besser.

Belinda Bencic bricht sich den Zeh:

Weniger gut lief es Bencic (WTA 43), die gegen Mladenovic die erste Niederlage in dieser Woche kassierte. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit unterlag die 19-Jährige aus Wollerau ihrer guten Freundin, die in der Weltrangliste unmittelbar vor ihr klassiert ist, 4:6, 6:2, 3:6.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des dritten Durchgangs, als der Französin das entscheidende Break gelang. Bencic bekundete vor allem mit dem Aufschlag Mladenovics, die 17 Asse servierte und 51 Winner schlug, Mühe.

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