Karriere

Medizinstudium reizt FCB-Goalie Costanzo nach wie vor

Steht beim FC Basel im Tor: Der Argentinier Franco Costanzo (Archiv)

Steht beim FC Basel im Tor: Der Argentinier Franco Costanzo (Archiv)

Eine Uni-Karriere bleibt Profifussballern oft verwehrt. Auch FC-Basel-Goalie Franco Costanzo hat für den Fussball einst sein Medizinstudium aufgegeben. Den Traum, Arzt zu werden, hat der 30-Jährige weiterhin.

Er habe sehr oft darüber nachgedacht, irgendwann mit dem Studium fortzufahren, erzählt der Argentinier im Gespräch mit der «SonntagsZeitung». Er glaube jedoch, dass dieser Zug für ihn abgefahren sei. «Es wäre zu hart. Ich habe den Schulrhythmus nicht mehr, ich müsste bei null beginnen», so der zweifache Familienvater.

Costanzo lässt offen, wie lange er dem Profifussball noch erhalten bleiben will. «Als ich 20 war, sagte ich mir: Ich spiele bis 30. Jetzt bin ich 30 und sage, ich spiele so lange wie es mir gut geht. Und es geht mir gut.» Er habe immer noch Lust auf das tägliche Training.

Befragt nach den Aussichten für seinen FCB in der laufenden Super-League-Saison, gibt sich der mehrfache Schweizer Meister und Cupsieger betont selbstbewusst: «Es hört sich nicht sehr nett an: Machen wir alles richtig, können wir nicht gestoppt werden.»

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