Als Vierte der Slopestyle-Konkurrenz verpasste die 26-jährige Bündnerin eine Medaille – wie schon an den Olympischen Spielen in Sotschi 2014. Die Dominatorin der Qualifikation stand im letzten der drei Finaldurchgänge unter Druck, weil mit der Österreicherin Anna Gasser eine dritte Konkurrentin vorlegt hatte.

Im Zielsprung stürzte Candrian und fiel dadurch endgültig aus der Entscheidung. Gold ging an die erst 16-jährige Japanerin Miyabi Onitsuka, Silber an Gasser und Bronze an die Slowakin Klaudia Medlova.

Im Interview mit dem Schweizer Fernsehen gab sich Candrian erstaunlich locker: «Es sollte nicht sein, ich gratuliere den andern, die tolle Sprünge gezeigt haben.» Auf Nachfrage vom Fernsehmann betreffend die Enttäuschung sagte die Bündnerin: «Es war immerhin ein schöner Tag.» Damit bezog sie sich auf das Wetter.

Bösiger auf Platz 5

Auch bei den Männern blieb der Podestplatz aus. Der einzige Schweizer Finalist Jonas Bösiger begann stark (3. nach dem ersten Lauf), wurde nach dem zweiten auf Rang 5 geführt, konnte sich aber nicht mehr steigern.

Der 19-jährige Schwyzer belegte in der Endabrechnung Platz 5. Erster Slopestyle-Weltmeister aus den USA wurde Ryan Stassel, der sich vor dem finnischen Titelverteidiger Roope Tonteri und Landsmann Kyle Mack durchsetzte.

Den letzten Run von Candrian im Video finden Sie hier.